Blu-ray Disc/Film: The Game [Blu-ray]
Written on 3. September 2010 – 20:29 | by admin
The Game [Blu-ray]
Der Film The Game ist nicht ganz so clever wie er vielleicht sein möchte. Aber die Geschichte eines festgefahrenen Kontroll-Freaks, der sich in Vorfälle verwickelt sieht, die weit außerhalb seiner Kontrolle liegen, gelingt ihm hervorragend. Michael Douglas spielt einen reichen, geschiedenen und völlig unsympathischen Investment-Banker, dessen 48. Geburtstag ihn daran erinnert, dass sein Vater im selben Alter Selbstmord begangen hat. Er verliert sich in seinem eigenen Unglück, bis sein rebellischer jüngerer Bruder (Sean Penn) ihn zum Geburtstag dazu einlädt, das “Spiel” zu spielen, das jener als “eine experimentelle Version eines Buchclubs” bezeichnet — ein Angebot, das ihm von einer Firma namens “Consumer Recreation Services” unterbreitet wird.
Bevor er überhaupt merkt, dass das Spiel schon begonnen hat, findet sich Douglas in einer Reihe von unerklärbaren Ereignissen wieder, die ihn von seiner wohl behüteten Sicherheit wegbringen und in einen Mahlstrom des Chaos schleudern sollen. Wie spielt man ein Spiel, das keine Regeln besitzt? Das ist genau das, was Douglas herausfinden muss, und er kann sich nicht immer auf seine Intelligenz verlassen, um eine Logik hinter dem zu erkennen, was mit ihm passiert. Er scheint das Bauernopfer in einer Verschwörungsgeschichte zu sein und trifft auf eine Bedienung (Deborah Unger), der er scheinbar vertrauen kann — oder auch nicht, denn in einer Welt, die auf den Kopf gestellt wurde, kann man nichts für bare Münze nehmen. Douglas spielt großartig, wenn er die schiere Panik im ganzen Dilemma seines Charakters wiedergibt, und trotz einiger Schwächen, was die Glaubwürdigkeit angeht, ist The Game ein intelligenter, packender und fesselnder Thriller. –Jeff Shannon
Testergebnis:
(von 45 Tests)
Normalpreis (UVP):EUR 13,99
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5 Responses to “Blu-ray Disc/Film: The Game [Blu-ray]”
By Threejay Tasker on Sep 3, 2010 |
Test von Threejay Tasker The Game [Blu-ray]
Bewertung:
David Fincher, Michael Douglas, Sean Penn – das lässt einem das Wasser im Mund zusammen laufen. Und man wird nicht enttäuscht.
Hm, ich überlege gerade, gibt es eigentlich einen Film mit Michael Douglas, der wirklich daneben ist? Mir fällt keiner ein. Auch hier brilliert er wieder, aber nicht nur er, auch Herr Penn und all die anderen nicht weiter genannten. Bis in die kleinste Nebenrolle ist der Film toll besetzt, wobei Deborah Kara Unger hervorsticht. Gekonnt führt sie Michael Douglas an der Nase herum.
Wunderbar, wie der Film aus der Sicht des Protagonisten dargeboten wird. Wir als Zuschauer wissen genauso wenig wie Mister Van Orten, was denn da eigentlich gespielt wird. Wo hört die Realität auf und fängt die Fiktion an? Alles schein ein Spiel zu sein, doch so sehr der Realität nah, dass man verzweifeln könnte.
Gar keine Frage, der Film liefert, trotz einiger Ecken und Kanten, Spannung pur und das auf eine wirklich unkomplizierte Art und Weise, dass selbst Fincher-Hasser sich mit dem Film anfreunden können. Waren doch Filme wie “Fight Club” und “Se7ven” doch eher den Fans des Regisseurs vorbehalten, bedient er diesmal sehr intelligent ein breiteres Publikum.
By Barry Lundermun on Sep 3, 2010 |
Test von Barry Lundermun The Game [Blu-ray]
Bewertung:
David Fincher gehört mittlerweile zu den begnadetsten Regisseuren der Welt. Seine Filme sind stets ein Mix aus altbewährtem und Gesellschaftskritik. In JEDEM seiner Filme findet man eine Spur Satire, die entweder nur im geringfügigen Maße vorhanden ist – oder eben den ganzen Film begleitet.
Nachdem ich alle Fincher Filme bis auf The Game gesehen hatte, beschloss ich ihn mir zuzulegen, es wurde Zeit! Zu allererst mal fiel mir auf, dass der Film wesentlich sparsamer mit Gewalt und dergleichen Umgeht als es z.B bei Fight Club oder Se7en der Fall war. Das beweist wie vielfälltig Fincher doch ist. Schon allein daran dass er Panic Room gedreht hat, (weder brutal noch erschreckend) erkennt man, dass er einen immer wieder überrashcen kann! Nun wieder zu The Game. Also der Film ist “anders” als andere Fincher Filme und doch auch nicht…
Die Story ist schnell erklärt: Ein Wohlhabender Mann namens “Nicholas Van Orton” bekommt zu seinem 48-Geburtstag eine Art “Spiel” von einer ominösen Firma geschenkt. (“Was schenkt man einem Mann der schon alles hat”? – die Antwort gibts in the Game)
Das sogenannte Spiel läuft “aus dem Ruder” und bald wissen Zuschauer und Nicholas nicht mehr was nun zu dem Spiel gehört und was nicht.Das typische Fincher Ende darf hier natürlich auch nicht fehlen. Leider nicht ganz so überraschend wie es in Fight Club der Fall war…
Dennoch zählt The Game zu den Klassikern unter den Filmen der Neuzeit! Wer ihn noch nicht kennt sollte ihn angucken. Er ist es wert.
By Schenkel, Bernd on Sep 3, 2010 |
Test von Schenkel, Bernd The Game [Blu-ray]
Bewertung:
Excellent, was dieser Regisseur bisher auf die Leinwand gebracht hat. Nachdem er mit dem dritten Teil der Alien- Saga sein Regie- Debut gab, damit aber vielleicht nicht alle Alien- Fans überzeugen konnte, brachte er mit “Sieben” einen der besten Thriller in die Kinos, die ich bisher gesehen habe, auch “Fight Club” (FSK 18, an der Ladentheke nachfragen) konnte mich von seinen Qualitäten überzeugen. In “The Game” macht er seine Sache genau so gut, sehr detailverliebt und spannend. Die Darstellung eines Mannes, der durch ein Spiel an den Rand der Existenz getrieben wird, ist dabei eine atemlose Reise zwischen dem, was Wirklichkeit ist und das, was man sich dazu denkt. Alles ist möglich- und vielleicht geplant- eindrucksvoll wird dargestellt, wie man jemandem sein Leben und alles, wofür er gearbeitet hat, nehmen kann. Derzeit mit “Sag kein Wort” in den Kinos, und im letzten Jahr im vierfach mit dem Oscar ausgezeichneten Werk “Traffic” von Steven Soderbergh (derzeit im Kino: “Oceans Eleven”- ansehen!) zu sehen, gehört Michael Douglas zu der Elite des Hollywood- Kinos. Sein Können stellt er auch in diesem Film glaubwürdig dar: Seine Leistung ist einfach sehenswert!
Egal, wie gut der Schauspieler auch sein mag: überzeugen muss die Story, und die ist in diesem Film bis zum Abspann sehr spannend gestrickt. Die Kamera und der Schnitt unterstützen dabei den Spannungsaufbau, insgesamt sehr ausgewogen und stimmig.Zur DVD: Anscheinend wurde eine neue Auflage des Films heraus gebracht, meine Version wurde von UNIVERSAL aufgelegt. Was ich sehr schätze ist die Sprachauswahl: Mindestens die originale Sprachfassung muss auf einer DVD enthalten sein. Auf meiner Version des Filmes sind neben der deutschen auch eine engliche, eine französische und eine spanische Fassung in DD 5.1 enthalten- dafür gibt es kein Zusatzmaterial. Das Bild ist o.k., der Ton recht ausgewogen, jedoch nicht sehr gut auf die Kanäle aufgeteilt- die Rear- Speaker treten zu wenig in das Geschehen, obwohl es den Szenen nach dazu genug Möglichkeiten gegeben hätte.
Das Fehlen von Zusatzmaterial und die etwas lasche Vertonung sind der Grund, warum ich keine fünf Sterne vergebe- der Film ist jedoch durchaus sehr sehenswert. Genau wie in “Sieben” läßt David Fincher den Zuschauer bis zum finalen Schowdown im Dunklen sitzen- mein Fazit: Absolut sehenswert!
By Anonymous on Sep 3, 2010 |
Test von The Game [Blu-ray]
Bewertung:
Zur DVD: Die DVD-The Game gibt es schon eine Weile, trotzdem ist sie von der technischen Qualität (Bild (16:9, anamorph), Ton sehr gut). Für 4:3 Fernseher gibts sogar eine eigene Version auf der anderen Seite der DVD!.Zum Film: Der Film ist einfach super. Ein Beweis, daß ein Film auch ohne viel Blut, Gemetzel oder Horror eine Spitzenspannung aufbauen kann. Beim ersten Mal fragt man sich bis zum Ende was nun Ernst und was Spiel ist, was DAS Spiel (the Game) wirklich ist. Das Ende ist sehr klug ausgewählt. Wenn man dann den Film ein weiteres Mal sieht, dann fallen immer neue weitere Details darin auf, die auf verschiedene Weise hinweisgebend sind, sie beweisen die große Liebe zum Detail. So bleibt auch nach dem x-ten mal “The Game” ein wirkliches Erlebnis, bei dem immer wieder neues zum Vorschein kommt. Die Möglichkeit den Film auch im Originalton (Englisch) sehen zu können, sollte in jedem Fall nicht ungenutz werden lassen. Meiner Meinung nach ist “The Game” einer der besten Filme der letzten Jahre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
By Thomas Kerstens on Sep 3, 2010 |
Test von Thomas Kerstens The Game [Blu-ray]
Bewertung:
Wenn ich perfide schreibe, so meine ich das im positiven Sinne des Wortes. Eigentlich gibt es ja keine positive Bedeutung für dieses Wort aber ich liebe Filme, die dem Betrachter den Boden unter den Füßen wegziehen und in denen nichts sicher ist und niemand das ist, was er zu sein scheint. The Game fällt eindeutig in diese Kategorie. Mehr noch, es könnte fast schon als Referenzwerk für diese Subgenre gelten. Gehen wir ins Detail:
Nicolas van Orten (Michael Douglas) ist ein eiskalter und erfolgreicher Geschäftsmann, der alles unter Kontrolle hat, alleine lebt und niemanden an sich ran lässt. Sein Leben ist geordnet, aber langweilig. Er ist jetzt so alt wie sein Vater, der sich umbrachte, als Nicolas noch ein Kind war. Diese Tatsache belastet ihn sehr, und er fragt sich, wie ähnlich er seinem Vater ist. Zu seinem Geburtstag bekommt er von seinem Bruder Conrad (Sean Penn) die Einladung zu einem ominösen Spiel. Was jetzt beginnt ist ein Verwirrspiel ohne gleichen, eine Sinfonie aus falschen Klängen, Täuschungen und Fallen. Das Leben von Nicolas wird Stück für Stück demontiert… Mehr sei hier zur Story nicht verraten, denn das wäre nicht fair denjenigen gegenüber die den Film noch nicht kennen. Ohne Übertreibung kann man sagen, das es vergleichbares noch nicht gegeben hat. Der Zuschauer wird von einem Extrem ins andere geschickt. Während er am Anfang noch kaum mehr als Verachtung für Van Orten übrig haben dürfte, ändert sich das im Laufe der Handlung mehr und mehr. Weil das so ist, wirkt das Ende um so drastischer. Und das ist der absolute Hammer. Niemand außer David Fincher versteht es, Filme so enden zu lassen. Dieses Ende muss man gesehen haben.Es gab und gibt Stimmen, die der Meinung sind, das gerade das Ende sehr konstruiert sei und überhaupt der Film deswegen nur einmal sehenswert ist, weil ja die Überraschung dann keine mehr sei. Oberflächlich betrachtet mag das stimmen; ich habe den Film schon 4 mal gesehen und finde ihn besser und besser. Die brillante Montage am Anfang des Films, die den Selbstmord des Vaters zeigt, die düstere, fast monochrome Farbgebung des Films, die melancholische und traurige Musik von Howard Shore. Das alles fällt einem sicher nicht unbedingt auf, wenn man den Film zum ersten mal sieht. Wie denn auch, wenn man angesichts des Tempo’s, die der Film in der zweiten Häfte aufnimmt, schon Mühe hat, der Handlung zu folgen ? Je öfter man in sieht, desto mehr Hinweise auf dieses oder jenes Ereignis fallen einem auf. Den Spaß beim sehen mindert es trotzdem nicht. Die Darsteller sind allesamt brillant, doch die Leistung von Michael Douglas ist einfach überragend. Zumindestens eine Oscarnomierung hätte er dafür verdient gehabt. Für mich ist der Film ein Meilenstein seines Genres mit einem der ungewöhnlichsten und besten Filmenden die es bislang gegeben hat. Die Umsetzung auf DVD ist auf gewohnt hohem Niveau, was Bild und Ton angeht. Leider ist das Bonusmaterial wieder mal etwas dürftig ausgefallen, was ja schon ein gewohntes Bild für Fincher Fans ist (siehe Panic Room und Fight Club). Eine absolute Empfehlung ist die DVD dennoch, und ein Pflichtfilm für jeden Cineasten.