Sigma 17-50/2,8 EX DC OS HSM Objektiv für Nikon -Details und Test


Written on 8. September 2010 – 02:23 | by admin
Sigma 17-50/2,8 EX DC OS HSM Objektiv für Nikon

  • Lichtstarkes Standard Zoomobjektiv für digitale Kameras mit APS-C Sensor entwickelt
  • Verfügt über die SIGMA OS Technologie
  • Für zahlreiche Einsatzgebiete, wie zum Beispiel der Reise- und Landschaftsfotografie bestens geeignet
  • Die Super Multi Layer (SML) Vergütung verhindert Geisterbilder
  • Lieferumfang: Objektiv, Front-, Rückdeckel, Gegenlichtblende

EX – Zoomobjektiv – 17 -50 mm

Testergebnis: (von 1 Tests)

Normalpreis (UVP):EUR 624,98

Amazon-Preis:EUR 609,00

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  1. One Response to “Sigma 17-50/2,8 EX DC OS HSM Objektiv für Nikon -Details und Test”

  2.   By Leonhard Scheiber on Sep 8, 2010 |

    Test von Leonhard Scheiber Sigma 17-50/2,8 EX DC OS HSM Objektiv für Nikon
    Bewertung:
    Um es kurz zu machen: Mit dem Sigma 17-50 2.8 OS HSM habe ich endlich das Objektiv gefunden, das ich lange gesucht habe. Es bietet 17mm Weitwinkel, was für meine Zwecke ausreichend ist (ein spezielles Weitwinkelobjektiv habe ich wieder verkauft, weil es die meiste Zeit zu Hause im Schrank lag). Bei 50mm ist zwar am langen Ende bereits Schluss, aber ein paar Schritte auf das Motiv zu tun der Bildwirkung oftmals ohnehin gut. Neben dem praktischen Brennweitenbereich fallen vor allem zwei weitere Vorteile ins Gewicht: die durchgängige Lichtstärke von 2.8 sowie der OS (optischer Bildstabilisator). Während Ersteres kurze Verschlusszeiten für bewegte Motive bzw. das reizvolle Spiel mit der Tiefenschärfe ermöglicht, bietet sich der OS für statische Motive an. Damit sind die meisten fotografischen Alltagssituationen abgedeckt. Abgerundet wird die hervorragende Allround-Tauglichkeit dieses Objektivs dank Sigmas HSM-Antrieb durch den schnellen und zielsicheren AF, der auch bei wenig Kontrast überzeugt.

    Zu den Äußerlichkeiten:

    Das Objektiv ist in etwa so groß und schwer wie das Sigma 17-70 OS, das ich vorher hatte. Anders als dieses ist es allerdings mit einer aus billigem Plastik gefertigten Gegenlichtblende und ebenso billig wirkenden Objektivdeckeln ausgestattet. Da hat offensichtlich der Rotstift regiert, was bei einem Objektiv dieser Preisklasse ein Armutszeugnis ist. Die Gegenlichtblende rastet zudem kaum ein und der vordere Objektivdeckel sitzt nur lose. Eine derart bescheidene Qualität ist mir bisher noch bei keinem anderen Sigma-Objektiv untergekommen, und ich habe einige davon. Davon abgesehen entspricht die Qualitätsanmutung dem 17-70 OS, mit dem auch eine weitere Gemeinsamkeit besteht: Bei beiden dreht sich der Fokusring beim Fokussieren mit, was störend ist, wenn man zufällig gerade die Hand an dieser Stelle hat. Darauf könnte ich gut verzichten.

    Zur Bildqualität:

    Das Objektiv liefert bereits bei Offenblende bei allen Brennweiten (!) gestochen scharfe Bilder. Die Farben wirken warm und plastisch, der Kontrast ist gut. CAs (chromatische Aberrationen bzw. Farbsäume) spielen kaum eine Rolle, selbst bei extremen Gegenlichtsituationen treten sie nur in sehr geringem Umfang auf. Sehr gut ist generell das Verhalten bei Gegenlicht – ein Punkt, in dem sich dieses Objektiv deutlich von anderen lichtstarken Objektiven abhebt, die bei Gegenlichtaufnahmen häufig überbelichtete, kontrastarme und verwaschen wirkende Bilder produzieren. Nicht so dieses Objektiv, das dadurch reizvolle Lichtspielereien ermöglicht!

    Vor allem bei 17mm ist eine gewisse Verzeichnung feststellbar, die bei manchen Bildern störend sein kann. Da hilft es manchmal, die Bilder etwas zu beschneiden, solange das Objektiv in Korrektursoftware wie PTLens noch nicht unterstützt wird. Übrigens gibt es nur wenige Objektive, die gar nicht oder fast gar nicht verzeichnen, z. B. manche Festbrennweiten. Für ein Zoomobjektiv ist dem Sigma 17-50 in diesem Punkt also bestimmt nichts vorzuwerfen.

    Mein Fazit:

    + Praktischer Brennweitenbereich, der das Objektiv zum Allrounder macht

    + Hervorragende Schärfe bereits bei Offenblende und über den gesamten Brennweitenbereich

    + Satte Farben (Sigma-typisch warm) und guter Kontrast

    + Gutes Bokeh (Bildwirkung im Unschärfebereich)

    + Akzeptable Verzeichnung

    + CAs sehr gut kontrolliert

    + Kein Einbruch bei Gegenlichtaufnahmen wie bei anderen lichtstarken Objektiven

    + Sehr guter OS

    - Billige Gegenlichtblende und Objektivdeckel

    +- Fokusring dreht sich beim Fokussieren mit

    Aufgrund der erzielbaren hohen Bildqualität und der Ausstattung mit dem wirksamen OS vergebe ich fünf Punkte, trotz der minderwertigen Gegenlichtblende und Objektivdeckel. Auch der Preis geht für das Gebotene in Ordnung.

    Der Hintergrund dieser Kaufentscheidung:

    Ich war lange auf der Suche nach einem sog. Immerdrauf, also ein Objektiv, das vielseitig einsetzbar ist und den fotografischen Grundbedarf abdeckt. Angefangen habe ich mit dem 18-55 von Nikon, das bei meiner D40 dabei war. Nach der Anschaffung einer D90 wurde es das 18-105 VR von Nikon. Der Wechsel zur D300s brachte zugleich den Umstieg auf das Sigma 17-70 OS mit sich. Dieses entsprach meinen Anforderungen fast, aber leider nicht ganz. Daher ging die Suche nach einiger Zeit weiter – ein gebraucht gekauftes Tamron 28-75 2.8 schied aufgrund des langsamen und unsicheren AF aus, als weiterer Reinfall erwies sich das bei Amazon gekaufte Sigma 24-70 2.8 HSM (siehe meine Rezension dazu). Zum Glück war die Rückgabe problemlos.

    Am Ende der Suche ging es dann um die Entscheidung zwischen dem neuen Tamron 17-50 2.8 VC und dem noch neueren Sigma 17-50 2.8 OS. Meine Wahl fiel direkt auf das Sigma-Objektiv, weil mir Tamron mit den AF-Problemen, über die an vielen Stellen zu lesen ist und die ich beim 28-75 selbst erlebt hatte, suspekt war.

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