Pono Music: Musik-Player mit 36-facher MP3-Qualität wird im Februar ausgeliefert

Es ist soweit: Der PonoPlayer kann seit einiger Zeit auf der Webseite von Pono Music vorbestellt werden. In circa einem Monat will das Unternehmen den Musik-Player an seine Kunden ausliefern. Der PonoPlayer startete als sehr erfolgreiches Crowdfunding-Projekt. Der Musik-Player glänzt unter anderem durch seine Fähigkeit qualitativ extrem hochwertige Sound-Dateien abzuspielen. Die Form des PonoPlayers ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig.

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Neil Youngs Musik-Player, der PonoPlayer, kann bereits seit einiger Zeit auf der Webseite von Pono Music vorbestellt werden. Der Pono Player soll den Plänen von Pono Music zufolge im Februar 2015 an die Käufer ausgeliefert werden. Der PonoPlayer kostet rund 400 US-Dollar.

Der PonoPlayer startete im Frühling des vergangenen Jahres als Crowdfunding-Projekt auf der Webseite Kickstarter. Innerhalb weniger Tage erreichte der Musik-Player sein Crwodfunding-Ziel von 800.000 US-Dollar. Nach Ablauf der Kampagne konnte Pono Music insgesamt 6,2 Millionen US-Dollar in die Firmenkasse einbuchen.

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Das Alleinstellungsmerkmal des PonoPlayers ist die außerordentlich hohe Musikqualität: Der PonoPlayer löst Musik mit einer wahnsinnig hohen Bit-Rate von bis zu 9.216 kpbs auf. Die Musik-Alben sind deshalb entsprechend groß und kosten im Pono-Music-Shop etwas mehr als herkömmliche MP3-Alben. Zum Vergleich: Die Bit-Rate einer eines Musik-Albums auf einer CD beträgt in der Regel 1.411 kpbs, die eines MP3-Songs ist selten höher als 256 kpbs.

Der PonoPlayer sieht aus wie die schweizer Schokolade Toblerone. Der interne Speicher des Musik-Players beläuft sich auf 64 GB. Mittels einer microSD-Karte kann der Flash-Speicher auf insgesamt bis zu 128 GB erweitert werden. Die Kapazität des Akkus beträgt 2.900 mAh. Nach Angaben von Pono Music soll diese Kapazität für rund acht Stunden dauerhaften Musikgenuss ausreichen. Eine weitere Besonderheit ist der zweite Kopfhörerausgang. Besitzer eines PonoPlayers können zwei Kopfhörer anstecken und auf diese Weise ihre Musik mit Freunden teilen.

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Mh, wäre ja nicht uninteressant, aber in welche Hemd- oder Hosentasche soll diese unhandliche Form denn passen? Ein Handschmeichler ist es nicht gerade.

Ach, das könnte doch recht interessant aussehen, wenn man so eine massive Toblerone vorn in der Hosentasche trägt...

(-;

Uninteressant in Formgebung. Und was soll das mit einer etwa 7-fachen Datenmenge als eine CD. Meine 500 Alben sind unkomprimiert Digitalisiert und das reicht vollkommen aus. Sowieso für unterwegs, da braucht keiner eine bessere Auflösung um die Mucke zu geniessen.

10 Jahre zu späht.

Eine CD ist nicht mit einer LP vergleichbar! Wer noch nie eine LP mit einer guten Anlage erlebt hat, weiß auch nicht wie schlecht seine CD klingt;) Also ich finde den PONO mehr als interessant...kaufe mir dann aber doch lieber eine Schallplatte;)

vollkommen subjektive meinung.

Analoge LP besser als digital hochaufgelöst, ne klar. Das sich Esotherik und Wudu überall breit machen ist schon bedenklich.

Hier wird von Alleinstellungsmerkmalen gesprochen? Wo habt ihr denn den Quatsch abgeschrieben?
Es gibt doch längst etablierte Hersteller, die HighRes-Player anbieten. Hifiman, Astell&Kern, Sony, FiiO.
Der Spaß fängt bei gut 100€ (FiiO X1) an und endet bei über 2000€. Dafür spielen die Geräte dann Musik in 24Bit, 192kHz und sogar das DSD-Format ab.
Viel interessanter ist da die Verstärkersektion. Davon hört man beim PONO noch nicht viel.
Das Teil ist zu Unrecht gehyped, da es nicht mehr als ein Abklatsch vorhandener Technik ist. Einzig die Formgebung ist "innovativ".

Ergänzung:

iBasso bietet auch HighRes-Player an.

Ich wette, dass unter "Studienbedingungen" nur ein geringer Anteil von Audiophilen (<10%) den Unterschied zwischen 256 kbps mp3 unter diesem Teil wirklich unterscheiden können.

kleiner 10%) den Unterschied zwischen 256 kbps mp3 und diesem Teil wirklich hören können....

Die Musik einer CD ist schon allein durch die Begrenzung auf 44,1 kHz eine Zumutung. Noch schlechter schneiden mp3 und erst recht die Streaming Musik ab. Die Höhen werden abgeschnitten und die Musik wird "Kastriert". Bei den sogenannten "Mucken" wird fehlende Qualität mit übermäßiger Lautstärke übertönt. Letztendlich wird so das Ohr nur malträtiert. Daher ist dieser Player interessant. Noch wichtiger wäre es aber, zu wissen aus welchen Quellen die Musikfiles erzeugt werden. CD, mp3 und AAC scheiden schon mal auf Grund fehlender Qualität aus. Vielleicht könnte hier jemand mal etwas in Erfahrung bringen!

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