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Amazon Warehouse Deals: iPhone bestellt, Fake erhalten?

Kann das sein? Liefert Amazon ungeprüfte Artikel als Gebrauchtware aus? Ein Nutzer, der bei Amazon als Warehouse Deal ein iPhone bestellte, will einen solchen Fall erlebt haben.

Auf MyDealz schildert ein Nutzer, wie er ein iPhone als Warehouse Deal bestellte, aber ein Plagiat erhielt. Die Frage lautet: Ist das ein Einzelfall oder kommt so etwas vielleicht häufiger vor?

iPhone bestellt…

Immer mal wieder bietet Amazon auch hochwertige Technik als Gebrauchtware an. Es handelt sich dabei etwa um Kundenrückläufer. Die, so gehen die Käufer aus, werden von Amazon auf ihren Zustand überprüft, notfalls wieder „zurecht“ gemacht und dann zu einem attraktiven Preis wieder angeboten. Amazon nennt diese Produkte selbst „Warehouse Deals“.

Ein MyDealz-Leser bestellt laut eigener Angabe bei Amazon ein iPhone als Geschenk für seine Freundin. Das Paket traf ganz regulär ein, das Smartphone war sogar noch in der Verpackung eingeschweißt. So legt der Käufer das Gerät im falschen Glaubens eins Schnäppchens ungeprüft in den Schrank. Tage später dann der große Moment, gefolgt von großer Enttäuschung.

…, ein Plagiat erhalten

Das vermeintliche iPhone mit dem die Freundin beschenkt werden sollte ist gar kein iPhone, sondern lediglich ein Android-Smartphone im iPhone-Look – eine mehr oder weniger gut gemachte Kopie. Zumindest beim Zubehör schein es sich aber augenscheinlich um Original-Zubehör zu handeln.

Der Nutzer wendet sich mit seinem Anliegen an die Schnäppchenseite MyDealz, schildert das Problem dort im Forum. Er verspricht noch Fotos von dem Gerät nachzuliefern. Das ist leider bis dato noch nicht geschehen. Schnäppchenjäger aber sind beunruhigt.

Hat jemand Amazon betrogen?

Der Tenor in den Kommentaren auf der Plattform lautet, dass Amazon selbst Opfer eines Betrugs wurde. Jemand könnte ein iPhone gekauft haben, es dann durch ein anderes Smartphone ersetzt haben und das Gerät mitsamt neu versiegelter Verpackung als angeblichen Fehlkauf retourniert haben.

Doch nun wird es problematisch. Wenn Amazon die Ware überprüft, warum fiel das dann den Prüfern nicht auf? In den Kommentaren wird gemutmaßt, dass die „Prüfung“ zum Teil lediglich so ablaufe, dass ein Produkt samt Karton auf die Waage kommt, ähnlich wie bei einem Pfandautomaten. Stimmt es optisch oberflächlich überein, und wiegt so viel, wie gedacht, besteht es die Prüfung. Dem Nutzer wurde geraten, den Fall bei Amazon zu melden, damit der von ihm geschilderte Betrug aufgeklärt werden kann.

Was sagt Amazon dazu?

Wir haben bei Amazons Pressestelle nachgefragt, ob beim Onlinehändler dieser oder ähnliche Fälle bekannt sind und tragen eine eventuelle Antwort hier an dieser Stelle nach.

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