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Anti-Tracking wird die Norm werden

Für kostenlose, werbefinanzierte Angebote werden harte Zeiten anbrechen. Zwei Drittel der iPhone-Nutzer:innen werden die Anti-Tracking-Funktionen aktivieren, heißt es.

Nach einem Bericht von AdWeek wird das mit iOS 14.5 eingeführte Opt-In beim Tracking dazu führen, dass bis zu 68 Prozent der iPhone-Nutzer:innen den Werbetreibenden die Erlaubnis verweigern werden, sie zu verfolgen. Das wäre ein enormer Schlag für die Werbeindustrie, heißt es bei AdWeek.

Kostenlose Apps könnten größtenteils verschwinden, wenn sich diese zuvor über die Werbeeinnahmen finanziert haben. Denn ohne Tracking wird es für die Werbetreibenden unmöglich zu erkennen, ob ihre Werbeanzeigen auch Erfolg hatten.

Ab iOS 14.5, von dem gerade die siebte Beta erschienen ist, gibt es eine Opt-In-Funktion für das Tracking. Wenn Nutzer:innen dem Tracking nicht zustimmen, können App-Entwickler:innen auf die IDFA der Benutzer:innen nicht mehr zugreifen. Die Apps dürfen auch keine anderen Methoden zum Verfolgen von Benutzer:innen nutzen – sonst kann ihnen im schlimmsten Fall sogar der Rauswurf aus dem App Store blühen.

Die Tracking-Einstellungen können unter Einstellungen > Datenschutz > Tracking verwaltet werden.

AdWeek berichtet von einer Analyse, nach der App-Nutzer:innen eher das Opt-In bestätigen, wenn sie eine hohe Affinität zur App haben. Es gilt also, die Kundenbindung und das Image zu verbessern. Adweek schreibt, dass etwa 58 Prozent der Werbetreibenden planen, ihr Geschäft aus dem Apple-Ökosystem zu Android und Smart TVs zu verlagern.

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