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Apple Car: Nur ein Milliardengrab für Apple?

Das Apple stark an Automobilen interessiert ist, ist laut Tesla-Chef Elon Musk ein offenes Geheimnis. Die Analystin Katy Huberty will dazu Neues wissen.

Apples Service-Chef Eddie Cue sitzt seit Jahren im Aufsichtsrat von Ferrari und der ehemalige Chefdesigner Jony Ive hatte ebenfalls einen Hang zu schönen Autos. Da wundert es wenig, dass man auch Entwicklungen in diesem Bereich anstrengt. Einen kleinen Vorgeschmack haben wir bereits mit CarPlay erhalten, das das Fahren sicherer machen soll und gleichzeitig alle wichtigen Informationen vom iPhone in das Infotainment-System überträgt. Nach dem Vorfühlen soll Apple seit einiger Zeit mit umfassenderen Entwicklungen beschäftigt sein. Immer wieder war von einem ganzen Auto die Rede.

Neuigkeiten von den Analysten

Wie die Morgan-Stanley-Analystin Katy Huberty Investoren mitteilte (via AppleInsider), will Apple das gesamte Erlebnis im Fahrzeug kontrollieren und soll eine vertikal verzahnte Lösung vorbereiten. Das Unternehmen will der Analystin zufolge ähnlich wie mit der Apple Watch oder Apple Pay sowie derApple Card die Branche verändern.

Milliarden für die Automobilpläne

In den vergangenen Jahren hörten wir immer wieder von einem Auf und Ab in Apples „Project Titan“, dem langjährigen Automobilprojekt. Während noch immer unklar ist, ob es tatsächlich ein Auto oder nur ein stark erweitertes Infotainment- und Sicherheitssystem wird, soll Apple alleine in diesem Jahr bis zu 19 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung pumpen. Das ist eine gewaltige Summe, wenn man sie mit den Forschungsgeldern der gesamten Autoindustrie vergleicht, die jährlich zusammen etwa 80 bis 100 Milliarden US-Dollar ausgibt. 

Huberty glaubt daher, dass Apple ein umfassendes Erlebnis plant und die Industrie zum Umdenken ermutigen will. Seit über einem Jahr hat Apple bereits zahlreiche Fahrzeuge auf der Straße, die mit allerlei Sensoren und Kameras ausgestattet sind. Diese sollen unter anderem autonomes Fahren ermöglichen. 

Während Apples Ziele der Entwicklung noch immer noch vollends durchschaubar sind, sollte man anmerken, dass Apple in den vergangenen beiden Jahren gehörig an der eigenen Karten-App sowie CarPlay gearbeitet hat und damit zumindest einige Grundsteine gelegt sind. Auch der Kauf von Intels 5G-Modem-Sparte für Smartphones trägt dazu bei, um beispielsweise die Kommunikationen zwischen Fahrzeugen und Servern zu verbessern. Sollte sich aus Apples Automobilplänen allerdings nichts Konkretes entwickeln, dann könnte die Investition tatsächlich zum Milliardengrab werden.

Wird das Apple-Auto noch Realität? Was meint ihr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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