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Apple legt sich mit Donald Trump an: Unternehmen hält an Obama-Klimaschutzplan fest

Apple sowie Amazon, Google und Microsoft haben sich öffentlich gegen die Umweltpolitik Donald Trumps ausgesprochen. In einem symbolischen Akt haben die Firmen mit Bezug auf einen unter der Präsidentschaft Barack Obamas unterzeichnetes Klimaabkommen das Festhalten an selbigem bekräftigt.

Man glaube, dass eine starke Umweltpolitik die Bedrohung durch den Klimawandel beeinflussen kann, heißt es in einem gemeinsam veröffentlichten Schreiben von Apple, Amazon, Google und Microsoft. Die Technologieunternehmen betonen darin, dass der Plan zur Nutzung von erneuerbaren Energien („Clean Power Plan“), der 2015 von den Unternehmen unter der Präsidentschaft Barack Obamas unterzeichnet wurde, immer noch Geltung habe. Innovationen im Sektor der erneuerbaren Energien würden auch zu Wachstum am Arbeitsmarkt führen. Diese gemeinsame Veröffentlichung (PDF) der Technologiekonzerne folgt auf ein Dekret, dass der neue Präsident Donald Trump unterzeichnete, in dem er vom Klimaschutzplan seines Vorgängers aufkündigt.

Auch die Unternehmen Procter & Gamble, Nestle, Ikea, Levi Strauss & Co., sowie Best Buy, bekräftigten ihren Willen, an dem Abkommen festhalten zu wollen. Auch sie unterzeichneten Obamas Klimaschutzplan im Jahr 2015. Dies geht aus einem Bericht der Agentur Bloomberg hervor.

Streitpunkt Wirtschaft contra Umwelt

Das Wirtschaftsministerium unter der Regierung Donald Trumps äußert Bedenken, dass ein Festhalten an den Plänen das wirtschaftliche Wachstum des Landes aufhalten könne. Das Dekret des Präsidenten sei notwendig, um Wachstum zu stimulieren. Energiepreise könnten durch die Durchführung der Klimaschutzpläne steigen und so das Wachstum anderer Unternehmen behindern. Schon jetzt seien dadurch Projekte zum Straßenbau, von Pipelines und weiterer Infrastruktur aufgehalten worden.

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