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Apple schließt sich mit Facebook und Google gegen die EU zusammen

Die EU möchte künstliche Intelligenz stark regulieren und könnte damit viele Technologien verhindern. Apple, Facebook und Google wollen nun gemeinsam dagegen ankämpfen.

In Brüssel berät man in diesen Tagen, wie man die künstliche Intelligenz regulieren kann und sollte. Dies ruft natürlich Technologie-Giganten wie Google, Apple und Facebook auf den Plan, die hochrangige Vertreter nach Belgien schicken.

Während Apple den Senior Vice President of Machine Learning und AI Strategy, John Giannandrea, entsandte, war Google- und Alphabet-CEO Sundar Pichai erst kürzlich vor Ort und Facebook-CEO Mark Zuckerberg sei persönlich angereist, um Gespräche mit Margrethe Vestager zu führen. Die EU-Kommisarin will heute einen ersten Entwurf zu den Richtlinien im Umgang mit künstlichen Intelligenzen veröffentlichen, der für die kommenden Monate Diskussionsstoff liefern soll.

Der New York Times zufolge wollen alle drei Manager durch ihre Anwesenheit ihre Bedenken ausdrücken und dadurch die kommenden Regularien mitgestalten, da die EU vermutlich noch in diesem Jahr Richtlinien zum Umgang mit künstlichen Intelligenzen auf den Weg bringen will. Dadurch soll festgelegt werden, wie die Unternehmen die Technologien verwenden dürfen und wie nicht.

„KI ist wichtig für die Zukunft“

Apple und Facebook hielten sich bislang zu der Thematik bedeckt, während Sundar Pichai von Google dazu sagte, dass künstliche Intelligenz einen „enormen Nutzen für Europa und die Welt habe“ und es natürlich „echte Bedenken zu potentiell negativen Konsequenzen gebe“. Allerdings sei die Annahme der Technologie „wichtig für die Zukunft“, was man dabei stets bedenken sollte. 

Laut Vestager kommen die Bedenken durch die großen Datensammlungen und Informationen, die die Privatsphäre beeinflussen und daher reguliert werden müssen, um diese zu schützen.

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