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Apple Watch: Deshalb sollten sie die teuren Edelstahl-Modelle doch lieber meiden…

Die Apple Watch ist mittlerweile in der vierten Generation angekommen und langsam machen sich Trends hinsichtlich der Beliebtheit einzelner Modelle breit. Apple hat daher schon erste Konsequenzen gezogen und einzelne Varianten aus dem Programm genommen, während die Aluminium-Modelle kontinuierlich um neue Ausführungen erweitert werden. Zwischen den ehemaligen Edition-Modellen und der Aluminium-Uhr gibt es mit der Edelstahl-Variante auch einen Mittelweg. Lohnt sich der Kauf oder ist es reine Geldverschwendung?

Die Apple Watch Series 4 ist seit kurzer Zeit auf dem Markt und war schon direkt nach dem Start der Vorbestellungen vielerorts vergriffen. Während der Wartezeit kommt natürlich immer wieder Fragen auf: Habe ich mich richtig entschieden? Sollte ich vielleicht doch das Edelstahl-Modell wählen? Reicht nicht auch die Aluminium-Variante? Fragen über Fragen. 

LTE oder nicht?

Jedoch sollte man sich zunächst die Frage stellen, möchte man LTE oder reicht doch die GPS-Variante. Die echte Wahl hat man hier jedoch nur beim Aluminium-Modell, da die Edelstahl-Reihe dieses Jahr nur noch als „GPS + Cellular“-Variante verfügbar ist. Da in Deutschland aktuell nur die Deutsche Telekom und Vodafone die eSIM der Apple Watch unterstützen und O2 noch keine Stellung bezogen hat, lohnt für letztere Kunden der Kauf mit LTE nicht.

Es ist schließlich zu bemerken, dass Apple Watch und iPhone den selben Mobilfunkprovider haben müssen, um die korrekte Funktionsweise zu gewährleisten. Jedoch wird die Preiskluft zwischen Aluminium und Edelstahl geringer, wenn man sich für „GPS + Cellular“ entscheidet. 

Haltbarkeit auf dem Prüfstand

Während das Edelstahlgehäuse schneller Kratzer zeigt, altert das Aluminiumgehäuse deutlich besser. Jedoch lassen sich bei Edelstahl kleinere Kratzer auch einfach rauspolieren. Deutlicher wird der Unterschied daher beim Glas. Bei den Edelstahl-Modellen setzt Apple seit jeher auf Saphirglas, das äußerst resistent gegen Kratzer ist und daher auch nach Jahren noch wie neu aussieht, obwohl keine Schutzfolie installiert ist. Im Alu-Modell kommt hingegen gehärtetes Ion‑X Glas zum Einsatz, welches bereits vom iPhone bekannt ist. Trotz zahlreicher Verbesserungen werden Kratzer schnell sichtbar.

Lohnt der Aufpreis - Wiederverkaufswert gleich?

Natürlich bietet die Apple Watch Series 4 mit Edelstahlgehäuse diverse Vorteile im Material. Schaut man jedoch darüber hinaus, ist kein Vorteil ersichtlich. Im Gegenteil. Die Variante kostet mehr und bietet dabei dieselben Funktionen wie das deutlich günstigere Alu-Modell. Auch der Blick auf verschiedene Marktplätze wie eBay macht deutlich, dass der Wiederverkaufswert der teureren Variante nur knapp oberhalb vergleichbarer Einsteigermodelle liegt. Damit schrumpft der Preisunterschied von 270 Euro (und mehr) auf 30 Euro bis 90 Euro. 

Produkthinweis

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Vor allem für jährliche Upgrader empfiehlt sich hier der Griff zur Aluminium-Variante – wahlweise mit Cellular. Das gesparte Geld kann hier etwa in Zubehör wie Ladegeräte, Schutzfolien, AirPods oder neue Armbänder investiert werden. Schlussendlich muss allerdings jeder Käufer selbst entscheiden, ob er bereit ist den Aufpreis für das Saphirglas und Edelstahlgehäuse zu zahlen. 

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