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Apples AR-Headset soll Fortschritte machen

Die Microdisplays, die Apples künftige AR-Brille von der Konkurrenz abheben sollen, kommen von Sony. 2021 soll das Headset angekündigt werden.

Nach einem Bericht der Zeitung Nikkan Kogyo Shimbun soll Apple weiter an den AR-Brillen arbeiten und nur noch auf die Microdisplays von Sony warten, um ihnen eine angemessene Bildschirmqualität zu verpassen. Die Brillen vermengen Realität und Computerbilder miteinander und sollen angeblich 2021 auf den Markt kommen. Ohne iPhone wird vermutlich nicht gehen - die Brillen werden wie die Apple Watch auch das Smartphone voraussetzen. Im Fall der AR-Brillen ist es sogar denkbar, dass iPhone und Brille verkabelt werden müssen.

Dem Zeitungsbericht nach soll Apple 2021 von Sony mit zahlreichen Micro-Displays von Sony beliefert werden. Es soll sich um besonders kleine und leichte Displays handeln, die trotzdem eine hohe Wiederhabequalität erreichen. Sony hat mit kleinen Displays viel Erfahrung und stellt diese zum Beispiel für Digitalkameras als Sucherersatz her. Dabei wurden schon Auflösungen von 1,6 Megapixeln (RGB) erreicht. Allerdings handelt es sich dabei um OLEDs und nicht um Micro-Displays, die noch einmal energiesparender sein sollen.

Bei einer AR-Brille werden die computergenerierten Bilder wie bei einem Head-Up-Display so ins Auge projiziert, dass sie so wirken, als würden sie einige Meter vor dem Nutzer schweben. So können zum Beispiel Spiele gespielt oder eine Wegmarkierung eingeblendet werden.

Angeblich plant Apple sowohl eine leistungsfähige Spielebrille als auch eine elegantere Version, die zwar nicht zum Spielen, dafür aber zum Navigieren geeignet ist. 


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