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ARM-Mac: Erster Benchmark lässt Konkurrenz alt aussehen

Apple verteilt aktuell an die Entwickler das Developer Transition Kit, um Apps für die ARM-Macs vorzubereiten. Nun tauchte ein erster Benchmark auf, der die Konkurrenz in die Schranken weist.

Apples strikte Regeln für das Developer Transition Kit

Um den Entwickler den Übergang zur neuen Prozessor-Technologie zu erleichtern, bietet Apple das Developer Transition Kit an. Dabei handelt es sich um ein Mac-mini-Gehäuse mit einem A12Z-Chip, der bereits im iPad Pro zum Einsatz kommt. Während Apple darauf hinweist, dass es es keineswegs  ein endgültiges Produkt für Endkunden ist, sondern nur für die Entwicklung bereitgestellt wird, ist es den frühen Testern verboten es auseinanderzunehmen oder einen Leistungstest, einen sogenannten Benchmark, durchzuführen. Natürlich dauerte es nicht lange, bis ein Entwickler dagegen verstieß.

Der Benchmark überrascht

Der Leaker hat wider der Abmachung mit Apple einen Benchmark mit dem ARM-Mac mini durchgeführt und diese auf  Geekbench veröffentlicht. Dabei konnte man einen Durchschnitt von 811 im Single-Core-Test und 2.781 im Multi-Core-Test feststellen. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass der Test über Apples Rosetta 2 läuft, das die Kompatibilität zur Software gewährleisten soll und damit wohl kleinere Leistungseinbuße zu sehen sind.

Daneben hat sich Apple ungewöhnlicherweise dazu entschieden den A12Z-Chip einzudrosseln. Der zwei Jahre alte Chip, der im neuen iPad Pro um einen Grafikkern erweitert wurde, ist hier nur mit 2,4 GHz getaktet – das Original hingegen mit 2,5 GHz. Zusätzlich ist anzumerken, dass die Benchmark-Software nicht Gebrauch von allen CPU-Kernen macht. Es werden nur die vier Performance-Kerne verwendet und die beiden Effizienz-Kerne beachtet die Software gar nicht erst. Dadurch der ARM-Mac im direkten Vergleich mit dem iPad Pro zurück.

Erster Benchmark deutet auf Apples Stärke hin

Wie der Entwickler Steve Troughton-Smith anmerkt, ist Apples zwei Jahre alter Chip mit Emulation via Rosetta 2 schneller als ein Microsoft Surface Pro X, welches die Software nativ ausführt. Daneben hat Apple die Taktrate runtergeschraubt und zwei Kerne wurden gar nicht erst einbezogen. Dies lässt erwarten, dass die ersten Mac-Modelle mit Apple Prozessoren noch mal einen deutlichen Leistungssprung bieten, wenn diese mit Chips ausgestattet sind, die man speziell für die Mac-Hardware entwickelte.

Welchen Mac wird Apple zuerst mit einem ARM-Prozessor ausstatten? Die Chancen für das MacBook Pro stehen gut. Was meint ihr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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