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Dumm & Dümmer: Spaßvogel nennt Wi-Fi-Hot-Spot „Galaxy Note 7“

Samsung musste bekanntlich sein Galaxy Note 7 aufgrund eines Problems beim Akku zurückrufen und schlussendlich sogar die Produktion einstellen. Aufgrund der Explosionsgefahr der Batterie verboten Fluglinien zudem sogar die Mitnahme des Telefons. Auf einem US-amerikanischen Flug war nun aber doch ein Galaxy Note 7 an Bord – zumindest schloss man darauf aufgrund eines Gerätenamens im Wi-Fi-Netz.

In den USA wurde ein Flug von Virgin America von San Francisco nach Boston beinahe auf einen Flughafen in Wyoming umgeleitet. Grund war ein angebliches Galaxy Note 7, das über das WLAN-Netz des Flugzeuges als solches identifiziert worden war. Nach mehrmaliger, vergeblicher Aufforderung über die Bordlautsprecher an den Besitzer des ominösen Galaxy Note 7, sich zu erkennen zu geben, musste das Flugzeug beinahe zwischenladen. Auf einem Flughafen in Wyoming sollte das Flugzeug nach dem Galaxy Note 7 durchsucht werden. Es stellte sich aber gerade noch rechtzeitig heraus, dass kein solches Smartphone an Bord war. Stattdessen hatte ein Passagier seinen Wi-Fi-Hotspot „Galaxy Note 7_1097“ genannt.

Die Mitnahme des Galaxy Note 7 ist auf Flügen verboten

Samsugs Galaxy Note 7 hat ein Akku-Problem. Dieser ist offenbar zu dünn gebaut worden. Die Isolierschicht zwischen unterschiedlich geladenen Bereichen der Batterie kann deshalb angeblich sehr einfach durchbrochen werden. Dies kann schon bei einer vergleichsweise geringen Erschütterung, beispielsweise beim Sturz auf den Boden aus einem Meter Höhe, geschehen. Die Folge ist, dass der Akku Feuer fangen oder explodieren kann. Samsung hat deshalb so ziemlich alle bereits verkauften Einheiten zurückgerufen und die Produktion eingestellt. Mehrere Fluglinien hatten nach Bekanntwerden der Gefahr zunächst nur die Mitnahme eines Galaxy Note 7 im ausgeschalteten Zustand erlaubt, bevor das Gerät komplett verboten wurde.

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