News

„Enttäuschung“ über MacBook Pro kurbelt Surface-Verkäufe an

Angeblich profitiert Microsoft enorm von enttäuschten MacBook-Pro-Nutzern. Microsoft zufolge war der vergangene November der beste „Surface-Monat“ überhaupt. Das Unternehmen führt dies darauf zurück, dass viele potenzielle Käufer des neuen MacBook Pro von dem Gerät aus mehreren Gründen enttäuscht seien und nun lieber ein Surface Pro 4 oder ein Surface Book kaufen würden. Genaue Zahlen bleibt Microsoft aber bisher schuldig.

Microsoft versucht seit Jahren mit seinen verschiedenen Surface-Geräten bei Mac-Nutzern zu punkten. Hin und wieder schaltet der Branchenriese auch Werbung, die zeigen soll, dass seine Produkte Apples Geräten überlegen sein sollen – bisher eigentlich vergeblich. Nun scheint dies aber erstmals zu funktionieren. Und Apple ist dabei offenbar nicht ganz unschuldig. Denn Microsoft behauptet, dass es aktuell mehr Umsteiger, die ihr MacBook Pro zugunsten eines Surface Books oder Surface Pro 4 verlassen, geben soll als jemals zuvor.

Microsoft berichtet, dass zunehmend Nutzer ihr MacBook gegen ein Surface tauschen würden

Genaue Zahlen hat Microsoft bisher nicht veröffentlicht. Der vergangene November sei aber der beste Monat der Surface-Produkte überhaupt gewesen. Mitverantwortlich dafür war unter anderem, dass es am Black Friday und am Cyber Monday große Rabatte auf das Surface Pro 4 gab. Gleichzeitig führt Microsoft die guten Absatzzahlen der Surface-Geräte aber auch auf enttäuschte MacBook-Pro-Nutzer zurück. Diese wären mit dem neuen MacBook-Pro aufgrund des hohen Preises, der exklusiven Entscheidung für den USB-C-Anschluss und der mangelnden Innovation enttäuscht und würden nun lieber ein Surface kaufen. Außerdem berichtet Microsoft, dass sein Trade-In-Programm, bei dem man ein MacBook gegen ein verbilligtes Surface tauschen kann, zunehmend erfolgreich sei.

Mehr zum Thema
zur Startseite