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Fortnite hat Pech: Richter lehnt einstweilige Verfügung ab

Epic wollte mit einer einstweiligen Verfügung erreichen, dass Fortnite doch wieder in den iOS-App-Store darf. Das lehnte die Richterin Yvonne Gonzalez Rogers nun ab.

Epic muss weiter bis zum Prozess waten, der erst 2021 stattfinden wird - vorher wird Fortnite nicht in den App-Store von Apple zurückkehren. Epic hatte versucht, mit einer einstweiligen Verfügung seinen Status zu ändern, doch die zuständige Richterin lehnte dieses Vorhaben ab. Fortnite bleibt also bis mindestens zum nächsten Jahr für Apple-Fans unerreichbar. Angeblich ist die Verhandlung erst im Mai 2021.

Die Richterin sah es als erwiesen an, dass Epic genau wusste, was sie tun, als sie die Fortnite-Version mit integriertem Bezahlsystem einreichten, die schließlich zum Ausschluss aus dem iOS-App-Store und sogar zur Sperrung von Epics-Entwicklerkonto führte, weil das Verfahren gegen Apples Richtlinien verstößt. Das Entwickler-Konto, über das die Unreal Engine angeboten wird, musste Apple jedoch weiterhin zur Verfügung stellen.

Apple hat mit einem Kommentar gegenüber 9to5Mac auf die richterliche Entscheidung reagiert: “Wir sind dankbar, dass das Gericht erkannt hat, dass das Vorgehen von Epic nicht im besten Interesse seiner eigenen Kunden war (…).“

Dem Bericht nach soll Fortnite 130 Millionen Mal über den App Store heruntergeladen worden sein. Wie hoch die Umsatzeinbußen für Apple und Epic sind, ist nicht bekannt, es dürften jedoch ebenfalls hunderte Millionen US-Dollar sein.

Findest du, dass Epics Vorgehen berechtigt war, um auf die Missstände im App Store aufmerksam zu machen oder war das eine dumme Idee, die letztlich mehr Geld kostet als sie bringen könnte? Schreibe uns deine Meinung in die Kommentare unterhalb des Artikels. Wir sind sehr gespannt, wie du argumentierst.

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