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Galaxy S10 - kommt jetzt der iPhone-Killer von Samsung ohne Notch?

Samsung hat ein Event für den 20. Februar 2019 angekündigt, auf dem das Galaxy S10 als neues Top-Smartphone gezeigt werden soll. Auch ein Smartphone mit faltbarem Bildschirm könnte dort der Öffentlichkeit vorgeführt werden. So etwas gibt es bei Apple noch nicht.

Am 20. Februar zeigt Samsung neue Smartphones, kündigte das südkoreanische Unternehmen an. Das Wall Street Journal berichtet, dass Samsung angeblich das Galaxy S10 in dreifacher Ausfertigung mit unterschiedlichen Displaygrößen vorstellen will. Außerdem soll auf der Bühne ein völlig neues Modell eines faltbaren Smartphone mit dem Namen "Galaxy Fold" gezeigt werden. Ein Galaxy mit 5G-Netzwerkunterstützung soll angeblich im Frühjahr 2019 dazu kommen.

Samsung stellt seine Galaxy-S-Smartphones typischerweise auf dem Mobile World Congress in Barcelona vor, der vom 25. bis 28. Februar dieses Jahres stattfindet. Samsung soll allerdings dagegen entschieden haben, die Messe als Präsentationsform zu nutzen, weil der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei plant, auf der Messe ein konkurrierendes faltbares Smartphone einzuführen.

Samsung will angeblich ein Galaxy S10 Lite mit einem 5,8-Zoll großen Display zeigen. Dazu kommt das Flaggschiff Galaxy S10 mit einem 6,1-Zoll-Display. Das größte Modell soll das Galaxy S10+ mit einem 6,4-Zoll-Display werden. Die Geräte werden voraussichtlich im März 2019 in den Handel kommen.

Die neuen Galaxys der Reihe S10 sollen mit einem Display mit einem Loch für die Kamera ausgerüstet sein. Einen Notch wie beim iPhone XS und XS Max gibt es dann nicht mehr. Angeblich sollen es beim Galaxy S10+ insgesamt vier Kameras auf der Rückseite sein. Dazu gesellen sich zwei Frontkameras.

Galaxy-Smartphones sind neben Huawais Modellen die größten Konkurrenten der iPhones. Auch bei Apple soll dieses Jahr eine Optik dazu kommen, so dass auf der Rückseite dann drei Kameras untergebracht wären.

Ob Apple auch ein gelochtes Display einsetzen kann und die Notch eliminieren kann, ist noch unsicher: Zulieferer AMS kündigte einen neuen RGB-Licht- und Infrarot-Annährungssensor an, der auch hinter einem OLED-Display seine Arbeit verrichten kann. Dadurch ergibt sich eine interessante Möglichkeit: Die Kamera-Aussparung könnte durch den gewonnenen Platz etwas kleiner werden.

Laut AMS kann der Licht- und Annährungssensor durch das OLED-Display eintretendes Licht wahrnehmen und durch komplexe Algorithmen die korrekten Lichtverhältnisse erkennen, ohne dass die Helligkeit des Displays einen Einfluss darauf hat.

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