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iPhone- & iPad-Apps vorgestellt: Photoshop, Graphite und mehr

Wir präsentieren Ihnen regelmäßig neue Apps aus dem App Store. Unsere Empfehlungen diesmal lauten unter anderem Photoshop, Graphite und mehr. Und ja, wir präsentieren Adobes Bildbearbeitung wohlwissen, dass es viel Kritik an der App gibt.

Toolbox Pro

Kurzbefehle: Apples Kurzbefehle-App erweitert die Funktionalität von iPhone und iPad enorm, zumindest wenn man genug Zeit und Geduld für ein wenig Einarbeitung mitbringt. Apples App selbst bietet bereits eine Vielzahl an verschiedenen Optionen und Werkzeugen, die App Toolbox Pro erweitert den Umfang noch einmal um 60 weitere Aktionen: vom Dokumentenscanner bis hin zum Icon-Generator.

Photoshop

Bildbearbeitung: Vor mehr als einem Jahr kündigte Adobe Großes an: Man wollte endlich ein echtes Photoshop für das iPad veröffentlichen – mit allen wichtigen Funktionen, die die Desktopversion für Windows und macOS auch anbietet. Nach langer Entwicklungszeit und Betaphase ist Photoshop für das iPad nun erschienen. Doch wirklich viel zu feiern gibt es für Adobe nicht. Stattdessen bewerten erste Nutzer die Tablet-Version bis zum Redaktionsschluss im App Store mit nur mageren 1,8 von fünf Sternen. Auf Youtube und in den sozialen Netzwerken verbreitet sich eine Welle an enttäuschten, wütenden und ironischen Kommentaren. Inzwischen musste sich sogar der Chief Product Officer von Adobe mit einer Erklärung zu Wort melden.

Doch was war passiert? Statt wie eine vollwertige Photoshop-Version wirkt die App aktuell noch wie eine Demovariante. Es gibt nur wenige Werkzeuge und elementare Dinge wie Effekte oder Filter fehlen noch völlig. Sie sind als Menüeinträge zwar bereits vorhanden, finden aber selbst auf einem aktuellen iPad Pro keine Unterstützung. Scott Belsky, Produktmanager von Adobe, erklärt diesen Zustand mit der Komplexität der Software: Es sei einfach sehr schwierig, eine 30 Jahre gewachsene Software adäquat zu portieren. Man habe schlicht den Unterschied zwischen einem „echten“ und einem „vollständigen“ Photoshop nicht gut genug kommuniziert.

Fazit: Auch wenn man Stück für Stück Funktionen nachreichen möchte: Der Start war eine echte Bruchlandung – besonders mit Blick auf die Konkurrenz seitens Affinity Photo, welche wirklich mit einer Profi-Desktop-Bildbearbeitungssoftware mithalten kann. Und das mit einem Einmalpreis, der dem Monatsabo für Photoshop entspricht. Adobe möchte zwar nachbessern, aber das sollte besser schnell geschehen.

Graphite

Sie sind nicht das größte Zeichentalent, können aber mit einer Kamera umgehen? Dann verwandeln Sie Ihre Fotos mit Graphite doch einfach in eine Bleistift-, Kohle- oder Ölzeichnung. Viele Funktionen sind kostenlos, aber einige Werkzeuge sind nur mit einem kostenpflichtigen Abo auswählbar.

Bookclubz

Allein ein Buch lesen ist zwar schön, noch schöner ist aber der Austausch mit anderen dazu. Wer einen Buchclub gründen oder einen bestehenden per iPad organisieren möchte, kann dafür Bookclubz nutzen. Die App bietet viele praktische Funktionen, ist allerdings bisher nur in Englisch verfügbar.

Hipstamatic X

Analoge Kameras besitzen einfach mehr Charme als aktuelle Modelle. Mit Hipstamatic bringen Sie eine große Auswahl alter Kameras zurück, wenn auch nur in digitaler Form. Auf Wunsch bauen Sie sich sogar Ihren eigenen Apparat zusammen und wählen Objektiv und Filmart gleich mit aus.

Geneva Moon

Zwar bietet auch Apple die Möglichkeit, die Mondphasen auf einem Zifferblatt der Apple Watch abzubilden, doch eine App mit mehr Details gibt es nicht. Geneva Moon, eine neue Apple-Watch-App, zeigt hingegen auf Wunsch die genaue Mondphase und wann unser Erdtrabant wieder aufgeht.

Friends 25

Zum Jubiläum: Die Kultserie wird 25 – und gerüchteweise arbeitet man bei HBO gerade an einer Wiederauflage. Egal was daraus wird: Fans der Serie können mit der App Friends 25 erst einmal ausgiebig das Jubiläum feiern und dabei unter anderem lustige Fotofilter verwenden, Hintergrundbilder herunterladen und sogar Rezepte nachkochen. Und der Spaß kostet nicht mal was. Also: Worauf warten Sie noch?

Transit

Navigation: Apple selbst bietet in seiner Karten-App nur für Berlin eine Navigation mit Öffentlichen Verkehrsmitteln an. Die App Transit offeriert Bus und Bahn hingegen auch in Hamburg und Ulm. Und das wirklich schön und übersichtlich: Je nach Stadt zeigt die App auch Carsharing-Dienste, E-Scooter und andere Angebote auf der Karte. Die Unterstützung für weitere deutsche Städte ist in Planung.

Für den Spielspaß zwischendurch

  • Call of Duty: Ein Multiplayer-Shooter auf iPhone und iPad? Was allein von der Steuerung her schon unmöglich klingt, schafft Call of Duty. Und das sieht dabei auch noch umwerfend aus. Einzig die Entscheidung für Free-to-Play ist schade. kostenfrei*
  • Religion Inc.: Wollten Sie schon immer eine eigene Religion gründen? Mit diesem Spiel können Sie es. Ihr Ziel ist es, die gesamte Weltbevölkerung von Ihrem Glauben zu überzeugen. Aber Achtung, die Atheisten sind keine leichten Gegner! 1 Euro
  • Slap And Beans: Bud Spencer und Terence Hill waren 1967 erstmals gemeinsam im Kino zu sehen, aber erst 2018 erschien ihr erstes offizielles Videogame. Das Prügelspiel voller Dampfhämmer ist nun auch für iPhone und iPad erschienen. 5 Euro
  • Steven Seagal Survival: Weiter geht es mit der nächsten Filmlegende: In diesem Spiel helfen Sie Martial-Arts-Experte Steven Seagal bei einer Zombie-Apokalypse auf einer Insel. Klingt stumpfsinnig? Ist es auch! kostenfrei*
  • Minecraft Earth: Bauen Sie mit Minecraft virtuelle Objekte und platzieren Sie diese per Augmented Reality in der realen Welt. Andere Spieler können diese dann an Ort und Stelle ebenfalls bewundern. Noch ist das Spiel in einer Early-Access-Phase. kostenfrei
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