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Du kannst WhatsApp-Chats in Telegram importieren – so geht`s

Seit Jahresbeginn steht WhatsApp wieder im Fokus der Datenschutz-Diskussion, sodass viele Nutzer nach einer Alternative schauen. Telegram könnte sich wohl nun am besten eignen, da man an einem besonderen Feature arbeitet.

In den vergangenen Wochen sorgte WhatsApp für eine große Kontroverse. Die Facebook-Tochter kündigte an, dass man ab Anfang Februar verstärkt Daten mit dem Mutterkonzern austauschen wird und man nun Nutzer um die Erlaubnis bittet. Dies trat natürlich eine Welle los und viele Menschen wechselten bereits den Messenger. Dabei kamen nicht selten Alternativen wie Signal, Threema oder Telegram ins Gespräch. Letzterer will sich nun als beste Option positionieren.

Telegram plant großes Feature für Wechsler

Ursprünglich veröffentlichte Telegram ein großes Update auf Version 7.4 im App Store. Allerdings zog man kurze Zeit später schon die Beschreibung zurück und entfernte den Hinweis auf das neue Werkzeug. Dieses soll mit wenigen Handgriffen den Import von WhatsApp-Chats in Telegram erlauben. Allerdings scheint dies aktuell nur mit WhatsApp, Line sowie KakaoTalk zu funktionieren. Weitere Anwendungen sollen später folgen. Das Besondere dabei ist, dass es sehr einfach von der Hand geht und man keine umständlichen Wege gehen muss. 

So überträgst du Chats aus WhatsApp in Telegram

Zunächst muss natürlich Version 7.4 von Telegram auf deinem iPhone installiert sein. Um einen Chat von WhatsApp für iOS zu verschieben, öffne den Bereich „Kontaktinfo“ oder „Gruppeninfo“ bei WhatsApp, tippe auf Chat exportieren und wähle Telegram im Teilen-Menü. Sobald die Daten übertragen sind, kannst du in Telegramm dem Chat einen Kontakt oder eine Gruppe zuweisen, um diese korrekt zu synchronisieren. Importierte Chats werden übrigens auch als solche gekennzeichnet. Die Funktion kann aktuell noch nicht bereitstehen, sollte aber in Kürze eine Freigabe erhalten. Die Einführung könnte stückweise erfolgen. Aus diesem Grund könnten die Entwickler die Hinweise darauf in der Updatebeschreibung entfernt haben. Dennoch ist bereits eine Sonderseite online, die den Vorgang sowie weitere neue Funktionen ausführlich beschreibt.

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