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Knallharter Vergleich: Akai MPC One vs. Live mkII - Welche ist besser?

Kaum hat sich die Nachricht zur neuen MPC One im Netz verbreitet und der Fangemeinde sowohl zahlreiche Jauchzer als auch die Frage entlockt, was diese denn eigentlich anders mache als die MPC Live, steht auch schon deren Nachfolgerin in den Startlöchern. Doch worin unterscheiden sich die Modelle, wie lassen sie sich in Modularsysteme integrieren und für welche Musikstile sind sie eine Bereicherung? All das und mehr klären wir jetzt…

Zwar waren MPC‘s schon immer vollwertige Music Production Center und theoretisch fähig, eine DAW im Studio zu ersetzen, doch ihren guten Ruf haben sie vor allem als intuitive Sampler für Fingerdrummer. Die Modelle Live und X mischten den Markt vor rund drei Jahren dann kräftig auf, boten sie doch zum ersten Mal einen Standalone-Modus mit internen Synthesizern, massenhaften Effekten und einen Touchscreen mit integrierter Mini-DAW. Waren die älteren Modelle überwiegend im Hip-Hop beliebt, etablierten sich die neueren als ernsthafte Alternativen für Techno, House und Electro.

Mit der MPC One kommt nun eine kompaktere und leichtere Variante auf den Markt, die mit vielen Bedienelementen und dem klassischen MPC-Layout um die Gunst der Nutzer buhlt. Aber hier macht Akai noch nicht Schluss, denn mit der MPC Live mkII erscheint beinah zeitgleich ein weiteres neues Modell. Was bietet sich hier mehr an als ein direkter Vergleichstest?

Grundausstattung

Wie gehabt stehen 16 Drumpads im Mittelpunkt, mit denen Samples abgefeuert, Tracks gemutet, Patterns angewählt oder MIDI Noten getriggert werden. Um die Pads herum scharen sich 16 Q-Link Controller, haufenweise Taster, die obligatorischen Transport-Buttons und Lautstärke-Regler für die Audio-Eingänge. Die Q-Link Controller erfüllen je nach Sektion verschiedene Aufgaben. Beim Sampling etwa das Festlegen von Start- und Endpunkten von Sample und Loop, bei Effekten die Einstellungen der jeweiligen Parameter oder auch globale Einstellungen wie Tempo, Quantisierung oder Lautstärke des Metronoms. Jeder Regler besitzt ein eigenes Mini-Display, auf welchem der aktuell gesteuerte Parameter abzulesen ist. Das MPC-typische Data-Wheel ist ebenfalls vorhanden und wird zur Justierung von Parametern verwendet oder auch zum Scrollen durch Listen und Verzeichnisse.

Wie schon bei den Vorgängern bieten auch die One und Live mkII je zwei USB 3.0-Ports für Wechselplatten, USB-Sticks oder auch MIDI-Keyboards. Sofern das Keyboard keinen speziellen USB-Treiber benötigt, heißt es also einfach, anschließen und los spielen. Klasse!

Die Gemeinsamkeiten

Das Grundprinzip beider MPC‘s gleicht allen bisherigen Modellen: Sie sind eine Kombination aus Sequenzer und Sampler, mit dem sich interne Samples und Synths als Klangquellen nutzen und externe Synths antriggern lassen. Dank Clip-Modus ähnlich Ableton Live können Loops synchron zum Master-Tempo abgefeuert werden und über die CV-Ausgänge ist die Brücke zu Modularsystemen gebaut.

Apropos Live: Per Ethernet und WiFi kommt auch Ableton Link mit ins Spiel, sodass die MPC‘s einwandfrei und automatisch mit gängigen DAWs und anderen Klangerzeugen zusammenspielen, solange diese das Link-Protokoll unterstützen. Darüber hinaus bieten die MPC‘s bis zu acht Audiospuren im Standalone-Betrieb und 128 zusammen mit der Software.

Die Unterschiede…

...sind relativ schnell aufgezählt, denn dank identischem Betriebssystem sind die Funktionalitäten aller aktuellen Modelle gleich. Die Alleinstellungsmerkmale sind also ausschließlich in der Hardware zu suchen. Die One bietet wie einleitend erwähnt das klassischere MPC Layout, wirkt kompakter, hat kleinere Pads, die sich jedoch genauso gut spielen wie die Pads anderer Versionen. Die Live mkII wiederum besitzt mehr Anschlüsse, einen internen Akku für acht Stunden Betrieb und im Vergleich zu ihrem Vorgänger mehr Bedienelemente und eine intern verbaute Boombox. Endlich kann man also in klassischer Ghettoblaster-Manier mit der MPC auf der Schulter durch die Stadt laufen und andere mit seinen Beats beglücken, oder? Nicht unbedingt. Der Klang ist zwar recht ordentlich, von wirklich laut aber weit entfernt. Dennoch: Wer unterwegs produziert und vom Kopfhörer-Sound schnell ermüdet, erhält damit eine gute Alternative. Schade aber, dass sich trotz Bluetooth keine Smartphones koppeln lassen, um die internen Boxen zu nutzen. Bluetooth ist (in allen Modellen) ausschließlich zur Verwendung von MIDI-Controllern (z. B. Akai LPD8 Wireless oder Akai LPK25 Wireless) und Bluetooth-Tastaturen zur Texteingabe da.

Bedienung

Die Q-Link Regler sind in allen Menüs als praktische Helfer eingebunden: Die meisten Funktionen pro Seite stehen in vier Zeilen à vier Parametern zur Verfügung. Per Schalter über den Reglern wird die aktive Spalte gewählt, sodass vier Parameter per Q-Link verschraubt werden können. Wem das noch zu kompliziert ist, der drückt mit dem Finger auf den gewünschten Parameter und stellt ihn über den großen Hauptregler ein oder - je nach Parameter - drückt zweimal darauf und wählt dann eine Option aus einem Dropdown Menü. Lange Menüs lassen sich wie vom Smartphone gewohnt nach oben und unten wischen. Insgesamt wirkt die Bedienung modern, schlüssig und durchdacht. Zwar macht der äußerst gut reagierende Touchscreen die Benutzung wesentlich komfortabler als bei den „alten Hasen“, Einsteiger können sich dennoch schnell mal im Wust der Optionen verlieren. Sogar MPC-Kenner haben viel Neuland zu entdecken. Nach ein paar Stunden Intensivtraining navigiert man sich aber zielsicher durch die zahlreichen Menüs.

Samples...

...lassen sich entweder über den internen Sampler aufnehmen und im Editor aufbereiten oder per Browser bequem laden und vorhören, übrigens auch bei laufendem Playback. Somit sind spontane Erweiterungen eines Livesets kein Problem. Fantastisch! Auch praktisch für Auftritte ist der Looper: Mit diesem lässt sich der Audio-Eingang mit Insert-Effekten bestücken, on-the-fly Loops sampeln oder rückwärts wiedergeben. Die Performance lässt sich überdies aufnehmen und als Sample speichern.

Der Sample Editor bietet sowohl klassische Funktionen wie etwa Schneiden, Normalisieren, Faden, Pitchen und Stretchen, als auch Slicen und Loopen. Der Touchscreen spielt hier seine Stärken voll aus, denn die Wellenform kann mit den Fingern gezoomt, geschoben, geschnitten und getrimmt werden. Die Haptik fällt sehr natürlich aus, der Screen reagiert sofort auf jede Berührung. Für das Finetuning auf den Zähler genau können alle Parameter per Drehregler justiert werden.

Die Samples landen schließlich in einem Program, das entweder als Drumkit oder Instrument dient. Drumkits bestehen aus bis zu 128 Pads mit vier Layern, in die jeweils ein Sample geladen werden kann. Instrumente wiederum bestehen aus nur vier Layern, deren Samples chromatisch über den kompletten Notenbereich spielbar sind. Zur Klangformung stehen pro Pad Hüllkurven und ein LFO bereit, dazu ein variables, bis zu achtpoliges Filter mit Standards wie Hoch-, Tief- und Bandpass, als auch verschiedenen Formant-Typen und ein MPC3000 Tiefpassfilter. Klanglich können die Filter alles von brav bis bissig und knackig. Zusätzlich kann jedes Pad bis zu vier Send- und Insert-Effekte nutzen. Dazu gleich mehr.

Im oben schon angesprochenen Clip-Modus können die bis zu 128 Pads mit Loops bestückt werden, die automatisch temposynchron laufen. Das Starten der Loops geschieht taktgenau. Diese lassen sich des weiteren in Gruppen organisieren, sodass sich beispielsweise nicht mehrere Drumloops oder Vocals überlagern. Gut mitgedacht und perfekt für Situationen auf der Bühne!

Für externe Klangerzeuger gibt es Midi-Spuren, über welche sich externe Klangerzeuger ansprechen lassen. Dank Midi-Outs mit je 16 Kanälen lässt sich allerhand Equipment einbinden. Und zu guter Letzt stehen acht Audiospuren (128 mit der MPC Software) zur Aufnahme bereit. Deren Nachbearbeitung beschränkt sich allerdings auf sehr grundlegende Funktionen und ist nicht mit einer ausgewachsenen DAW vergleichbar.

Interne Synthesizer

Im Gegensatz zu älteren MPC‘s bietet die aktuelle Serie nicht nur viele interne Effekte, sondern auch Klangerzeuger, namentlich Bassline, Electric und TubeSynth. Die Synthesizer bieten individuelle grafische Oberfläche, sind erstaunlich flexibel im Klang und die Bedienung ist elegant gelöst, denn alle Regler lassen sich entweder direkt per Touch einstellen oder über die vier Q-Link Regler. Bei intensivem Einsatz der Synths geht der Prozessor auch schonmal in die Knie, regelmäßiges Bouncen der Spuren ist also schon angesagt. Da dies aber mit zwei „Touches“ erledigt ist, gibt es hier nichts zu meckern.

Effekte und Mixer

Organisiert werden alle Sounds in bis zu 128 Sequences. Jede davon enthält maximal 128 Tracks, die wiederum ein Program für die Sounds und ein Pattern enthalten. Dazu gibt es je nach Spur-Typ maximal vier Send- und Insert-Effekte. Zur Auswahl stehen über 50 Filter, Delays, Reverbs, Kompressoren, Bitcrusher, Verzerrer, Phaser und Flanger, sowie ein Transient-Shaper und Sound-Emulationen älterer MPC Modelle. An der Qualität gibt es nichts zu beanstanden und wie schon in der Program-Sektion klingen die Filter ausgezeichnet.

Damit die Übersicht bei dieser schieren Masse an Optionen nicht verloren geht, können alle Kanal-Einstellungen über einen Channel Mixer geregelt werden. Die Ansicht lässt sich zwischen Midi, Audiospuren, Programs, Effektwegen und den Masterkanälen umschalten. Für die jeweils gewählte Ansicht bietet der Mixer dann Optionen für Routing, Effekte usw. Bei größeren Projekten kann es hier schonmal chaotisch werden, vor allem, wenn viele Effekte zum Einsatz kommen.

Noch mehr Effekte gibt es im XY Pad Modus. Hier dient der Touchscreen als zentrales Bedienelement für eine Hand voll Filter, Delays und Beat Repeat Effekte, deren Parameter per Hand live eingestellt werden.

Sequenzer

Seit vielen Jahren werden MPC‘s wegen ihres besonderen Timings teilweise vergöttert. Daran dürfte sich nichts ändern, denn die aktuellen Modelle bieten die gleichen Optionen wie ihre Vorgänger. Und eine Menge mehr. Die Aufnahme geschieht on-the-fly, per Step-Sequenzer oder im so genannten Grid View, einer Piano Roll Ansicht. Dort lassen sich Noten mit dem Finger einzeichnen und löschen, sowie über diverse Optionen transponieren, verschieben und in der Länge ändern. Die Bearbeitung geht äußerst flüssig von der Hand, verlangt bei längeren oder umfangreichen Patterns allerdings etwas Geduld, denn hier stößt der kleine Bildschirm an seine Grenzen. Dank diversen Quantisierungs-Optionen sind schiefe Aufnahmen ruckzuck gerade gerückt oder mit dem nötigen Swing-/Shuffle-Groove versehen.
Wer beim Einspielen auf Nummer sicher gehen und „schiefe“ Noten vermeiden will, wird seine Freude am Pad Perform Modus haben. Dieser belegt die Pads mit verschiedenen Skalen, sodass nur noch „richtige“ Noten der jeweiligen Skala abgefeuert werden.

Doch der Sequenzer kann nicht nur Noten enthalten, sondern auch Automationen vieler Parameter. Jede Sektion, der automatisierbare Parameter enthält, bietet ein Icon zum Aktivieren des Lese- oder Schreib-Modus. Zum Aufnehmen einer Automation genügt also das Anklicken des Icons und anschließendes Drehen am Parameter. Komfortabler könnte man das auf einer Hardware nicht lösen.

Über das Track-Menü stehen weitere Optionen zum Verdoppeln oder Halbieren des Pattern-Tempos zur Verfügung, sowie eine Bounce-to-Sample Funktion, die das Pattern mal eben in einen Audioloop konvertiert. Sehr praktisch! Eine ähnliche Funktion gibt es auch für das komplette Projekt. Mit dem Unterschied, dass sich dieses als WAV, AIFF und MP3 Datei exportieren lässt.

Wer Sequenzen nicht manuell umschalten will, kann dies auch per Next Sequence Sektion über die Pads erledigen. Die jeweils nächsten Sequenzen starten je nach Bedarf entweder taktgenau zum Ende der laufenden Sequenz oder sobald das Pad gedrückt wird.

MPC‘s und modulare Synthesizer

Eine der meist gestellten Fragen im Netz lautet: „Wie arbeitet die MPC mit einem modularen Setup zusammen?“. Sowohl die One als auch die Live mkII bieten vier CV-Ausgänge, über die sich wahlweise Gate-Trigger oder Steuerspannungen versenden lassen. Praktisch: Die Ausgänge sind wie Insert-Kanäle angelegt, bei der Nutzung von Y-Kabeln werden aus den vier dann acht Ausgänge. Das ist schonmal ordentlich.

Was die Art den Signale betrifft, sind die MPC‘s auf den ersten Blick auf reine Noten beschränkt, denn Reglerbewegungen werden nicht übertragen, sondern ausschließlich die Tonhöhen der gedrückten Pads und das ohne Anschlagstärke. Auf den zweiten Blick wird aber klar, dass auch CV-Spuren Automationen im Stepsequenzer bieten, sodass sich hier beliebige Muster mit dem Finger einzeichnen oder programmieren lassen. Da diverse Presets mit Wellenformen vorliegen, sind simple LFOs und Hüllkurven schnell erstellt.

Mit frei laufenden LFOs oder echten Zufallsmustern ist das sicherlich nicht vergleichbar, hier hat der Modular-Support noch deutlich Luft nach oben. Dies trifft allerdings auch auf alle anderen Program-Typen zu, denn in Sachen Sounddesign sind MPC‘s traditionell dünn ausgestattet. Rufe von Nutzern wenigstens nach Pitch-Hüllkurven oder eben frei laufenden LFOs wurden bislang nicht erhört. Auch wären CV-Eingänge zum Antriggern von Sounds der MPC‘s durch das Modularsystem ein tolles Feature für künftige Updates.

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MPC Software 2.8

Auch an der Software-Front hat Akai weiter entwickelt und liefert die Software Version 2.8 aus. Die Funktionen der kleinen DAW decken sich mit jenen der MPC selbst, die Darstellung auf dem Monitor ist jedoch etwas komfortabler. Darüber hinaus bietet die Software 128 statt nur acht Audiospuren und ermöglicht das Einbinden von VST-Plug-ins und AudioUnits. Allein die Werks-Ausstattung mit zahlreichen Instrumenten und Effekten von AIR Music, Sonivox und Akai bietet ordentlich Stoff zum Experimentieren und lässt keine Wünsche offen. Mit dabei sind Loom 2, Hybrid 3, der brandneue Drum Synth 500 und viele weitere hochwertige Klangerzeuger.

Die MPC selbst funktioniert dann als Controller und Audiointerface. Das Transferieren von Songs bzw. Projekten zwischen Software und Standalone-Modus erfordert das Zwischenspeichern auf einem Datenträger und anschließendes Laden des Projekte in der Software. Abgesehen von diesem kleinen Kritikpunkt funktioniert die Software einwandfrei und tut ihren Dienst, wenngleich sie nicht als ausgewachsene DAW zu sehen ist, eher als Groove Studio.

Da die Software ähnlich dem Prinzip von Native Instruments‘ Maschine auch als Plug-in für alle DAWs verfügbar ist, lässt sich das MPC-Prinzip in jeden bestehenden Workflow und jedes Setup einbinden.

Für wen sind die neuen Modelle geeignet?

Wer preisgünstig in die Welt der MPC‘s einsteigen will, macht mit der One nichts falsch. Sie ist zwar kein Leichtgewicht, aber dennoch handlich und dank der identischen Software-Basis so flexibel wie alle anderen aktuellen Modelle. Wer auf größere Pads steht, im Freien sampeln möchte oder einen Phono-Eingang braucht, dürfte mit der Live mkII glücklicher werden. Falls eine interne Boombox als Kaufargument zählt, kommt ohnehin nur dieses Modell in Frage.
Für Besitzer einer Live mkI dürfte sich ein Update eher weniger lohnen. Wer gern ausgiebiges Sounddesign betreibt und viele Regler möchte, um direkt on-the-fly ins Klanggeschehen einzugreifen, wird auch mit den aktuellen Varianten eher nicht glücklich werden. Hier wäre eine X das einzige Mittel der Wahl, wenngleich diese dank Gewicht und Größe wiederum alles andere als portabel ist.

Aktuelles Firmware Update 2.8

Nicht nur die neuen MPC‘s erhalten ein Software-Update, sondern auch die älteren Modelle Live und X. Und dieses Update hat es in sich! Konnten schon von Beginn an beliebige Class-Compliant MIDI-Controller per USB mit den Geräten verwendet werden, wurde der MIDI-Bereich nun erheblich aufgebessert. So lassen sich die Ein- und Ausgänge nun nicht nur beliebig benennen, sondern auch fest den einzelnen Tracks zuordnen. Das gab es noch nie, üblicherweise wurde immer nur der jeweils aktive Track von allen Eingängen bespielt. Eine simple Verbesserung mit großer Wirkung, vor allem für Live-Performer.

Ebenfalls eine Wucht und für Groovesampler gänzlich ungewohnt ist die neue rückwirkende Aufnahme, wie man sie von einigen DAWs kennt. Wer also beim Einspielen der nächsten Knaller-Hookline vergessen hat, Record zu drücken, kann mit Shift + Record nun die letzten 4.000 Events noch retten.
Auch die weiteren Updates lassen sich sehen: Tracks wechseln geht nun per Shortcut aus jeder Sektion heraus, der Pad Perform Modus bleibt auch im Main Modus aktiv, MIDI-Spuren lassen sich intern weiterleiten und die Q-Link Regler geben nun ein optisches Feedback per Popup-Fenster, wenn sie bewegt werden. Alles in allem also ein klasse Update, bei dem viele Nutzer-Wünsche erfüllt wurden.

Die Features MPC One & Live mkII im Überblick:

  • Sequenzer und Sampler
  • Standalone- und Controller-Modus
  • 8 CV-Ports
  • 2 GB RAM, 16 GB Festplatte
  • 16 Leucht-Pads
  • 4 Q-Link Regler
  • Touchscreen
  • USB Anschlüsse für Sticks und MIDI-Controller
  • 2,5” SATA Anschluss (SSD/HDD)
  • SD-Card Slot
  • Ethernet Anschluss
  • 3 interne Synths in Standalone-Modus
  • VST/AU-Support (mit MPC Software 2.0)
  • als VST/AU/RTAS Plug-in nutzbar (mit MPC Software 2.0)
  • WAV-, MP3-, AIFF-, REX-, SND-Unterstützung
  • je 1 MIDI-In und -Out (MPC One), je 2 MIDI-Ins und -Outs (MPC Live mkII)
  • WiFi-Support (nur Live mkII)
  • Phono-Eingang (nur Live mkII)
  • Onboard Boombox (nur Live mkII)
Bewertung
Name
Akai Professional MPC One / Live mkII
Pro
  • Standalone Modus
  • Klassisches MPC Layout (MPC One)
  • Skalen im Pad Perform Modus
  • Audiospuren
  • Automationen
  • Clip-Wiedergabe
  • CV-Ausgänge
  • Live-Looper
  • Anschlüsse für Midi Controller
  • Ableton Link via Netzwerk bzw. WiFi
  • Autarker Betrieb dank Boombox und Akku (Live mkII)
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