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Kurios: Amazon Dash Button gegen Trump

Donald Trump polarisiert. Das ist was er kann und das ist was er beinahe rund um die Uhr via Twitter macht. Einen US-amerikanischen Programmierer regen Trumps Tweets so dermaßen auf, dass er sich einen eigenen Dash Button gebaut hat. Jedes Mal wenn er diesen Dash Button drückt, spendet er einen Betrag an eine Bürgerrechtsorganisation. Zwar könnte er einfach eine Dauerüberweisung einrichten, das würde dem Programmierer aber eigenen Angaben zufolge nicht die gleiche Befriedigung geben.

Der Programmierer Nathan Pryor hat einen Dash Button gebaut, über den er jedes Mal, wenn er den Knopf drückt, fünf US-Dollar an die ACLU (American Civil Liberties Union) spendet. Sinn und Zweck der Übung ist es, diesen Knopf immer dann zu drücken, wenn US-Präsident Trump etwas sagt was Pryor aufregt. Seine Vorgehensweise hat Pryor auf der Webseite Medium.com im Detail erläutert. Sein Programm steht via Github auch zum Download bereit. Den zugehörigen Dash Button, den man selbst konfigurieren kann, findet man auf Amazon unter dem Namen „IoT Button“.

Das Programm füllt im Wesentlichen jedes Mal wenn man den Dash Button drückt ein Spendenformular der ACLU mit den notwendigen Informationen aus und schickt es ab. Der Betrag wird von einer Gutscheinkarte abgebucht. Dies soll verhindern, dass das Konto leergeräumt wird, sollte etwas schiefgehen. Ist die Spende erfolgreich, erhält er eine Bestätigungs-SMS auf sein Telefon. Pryor hat sich zudem sogar die Mühe gemacht, einen passenden Aufkleber für seinen ACLU-Dash-Button zu designen.

ACLU-Dash-Button ist eine Spielerei

Pryor warnt jedoch davor, sich unter Zuhilfenahme seines Programmes selbst so einen Spenden-Button zu bauen. Denn er könne keinerlei Sicherheit garantieren. Außerdem besitzt sein Code kein Fehlermanagement. Sobald sich am Spendenformular der ACLU nur eine Zeile ändert, funktioniert das Programm nicht mehr.

Amazons Dash Buttons sind in erster Linie für Verbrauchsgüter gedacht, die man ständig nachbestellen muss. Das Konzept eines Spenden-Dash-Buttons klingt aber gar nicht schlecht. Amazon und Wohltätigkeitsorganisationen sollten sich definitiv überlegen, ob sie so etwas nicht in großem Stil umsetzen möchten.

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