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Mac-Apps vorgestellt: Goodnotes, Allegory, Planny und mehr

Wir präsentieren Ihnen regelmäßig unsere Empfehlungen aus dem App Store. Diesmal dabei: Goodnotes, Allegory, Planny, Habitminder, Countdowns und Tripit, der Reiseplaner.

Allegory

Notizen: Während Goodnotes 5 eher ein echtes Notizbuch aus Papier zu ersetzen versucht und erst mit dem Apple Pencil auf dem iPad sein Potenzial entfaltet, ist Allegory eine Notizen-App für die Eingabe per Tastatur. Die Oberfläche ist minimalistisch, aber nicht hässlich. Der Text lässt sich per Markdown formatieren, also durch bestimmte Zeichenfolgen, welche Sie per Tastatur eingeben. Viele Nutzer sind echte Markdown-Fans, können sie damit doch Text formatieren, ohne die Hände von der Tastatur zu nehmen und auf Maus oder Trackpad zu wechseln. Natürlich bietet die App auch verschiedene Statistiken und zeigt auf Wunsch Zeichen- und Wörterzahl sowie die Lesedauer an. Wer seine Notizen im Anschluss in einem anderen Programm weiterbearbeiten möchte, der kann diese zum Beispiel als HTML- oder RTF-Datei exportieren. Die zugehörige iPhone- und iPad-App ist kostenfrei, setzt aber für einige Pro-Funktionen ein kostenpflichtiges Abo von 20 Euro voraus.

Goodnotes 5

Notizbuch: Auf dem iPad ist Goodnotes schon seit Jahren kein Geheimtipp mehr. Die Entwickler arbeiteten nach der Veröffentlichung der fünften Version ihrer Anwendung bereits an einer Mac-App und stellten diese auch schon Betatestern zur Verfügung. Als Apple im Sommer auf seiner Entwicklerkonferenz allerdings das Catalyst-Projekt für externe Entwickler freigab, entschied man sich bei Goodnotes, die bisherige Mac-App aufzugeben und eine Catalyst-App zu entwickeln.

Mit Catalyst plant Apple, möglichst viele Apps für das iPhone und iPad auch dem Mac zugänglich zu machen. Denn während der App Store für iOS quasi aus allen Nähten platzt, ist die Anzahl neuer Mac-Apps im Vergleich überschaubar. Das Catalyst-Versprechen von Apple lautet nun, dass Entwickler nur noch eine Anwendung bauen müssen, um diese dann per Knopfdruck für den Mac zu portieren. Der Vorteil liegt auf der Hand, müssen Entwickler so doch weniger Zeit investieren. Die Nutzer wiederum müssen sich nicht an zwei verschiedene Apps gewöhnen, sind sich die gemeinsamen doch extrem ähnlich. Und Apple profitiert von mehr Programmen für den Mac.

Goodnotes ist ein erstes Beispiel, dass dieser Plan durchaus aufgehen könnte. Alle weiteren Mac-Apps auf diesen beiden Seiten sind ebenfalls mit Catalyst portierte iOS-Apps.

Fazit: Die Entscheidung der Goodnotes-Entwickler, ihre bereits fast fertige Mac-App einzustampfen und stattdessen eine Catalyst-Version zu entwickeln, scheint aufzugehen. Die Mac-App ist nun im Design und ihren Funktionen identisch zur iPad-Version – und das ist gut so.

Habitminder

Gewohnheiten ändern: Bis zum neuen Jahr ist es noch ein bisschen hin, doch man kann sich auch im Rest des Jahres schon einige gute Vorsätze vornehmen. Habitminder möchte Sie genau dabei unterstützen. Tragen Sie in der App zum Beispiel ein, dass Sie mehr Wasser trinken möchten. Erfassen Sie dann den Fortschritt und lassen Sie sich auf Wunsch regelmäßig erinnern. Mehr als drei Gewohnheiten sind kostenpflichtig.

Countdowns

Der Name ist Programm: Diese App ist genauso schnell beschrieben, wie sie aufgebaut ist. Sie wollen zum Beispiel wissen, wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind? Mit Countdowns kein Problem. Oder Sie wollen sehen, wie viele Tage Sie schon mit dem Rauchen aufgehört haben? Auch kein Problem. Die App ist vollständig kostenfrei, per In-App-Kauf können Sie dem Entwickler aber ein Trinkgeld zukommen lassen.

Tripit: Travel Planner

Reiseplanung: Sie sind einer dieser Menschen, die auch im Urlaub immer die Kontrolle behalten möchten und jeden Schritt bereits im Vorfeld planen? Dann ist Tripit ihre neue Lieblings-Mac-App. Sobald Sie zum Beispiel einen Flug gebucht haben, schicken Sie die Bestätigungs-Mail an plans@tripit.com – und im Handumdrehen erscheinen die Daten in Ihrem Reiseplan. Die Pro-Version ist kostenpflichtig.

Planny 3

To-do-App: Auch Planny ist eine Catalyst-App und hat es dadurch nun erstmals auf den Mac geschafft. Das Besondere an dieser To-do-Liste ist die intelligente Auswahl der einzelnen Punkte. Darin enthalten sind natürlich die Aufgaben, welche an diesem Tag fällig sind, aber auch solche, die sich regelmäßig wiederholen. Nach eigenen Angaben ist das Ziel von Planny eine realistische Tagesplanung zu ermöglichen, welche den Nutzer nicht überfordert. Und um den Spaß zu erhöhen, implementiert der Entwickler auch spielerische Elemente in seine App. So sammeln Sie für jede abgeschlossene Aufgabe Punkte, verlieren diese aber auch wieder, wenn Sie eine Aufgabe verschieben. Auf Wunsch können Sie einzelnen Aufgaben auch Notizen oder Fotos hinzufügen und Listen mit anderen Nutzern teilen. Zwischen Mac- und iOS-App lassen sich die Daten per iCloud synchronisieren. 

Die App lässt sich kostenlos nutzen, einige Pro-Funktionen sind allerdings kostenpflichtig.

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