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Macs und iPads sind bald nur noch schwer zu bekommen

Apple verkündete gestern die Quartalszahlen für das 2. Fiskalquartal 2021. In der anschließenden Telefonkonferenz ließ sich Apple-CEO Tim Cook einige Details entlocken. Dabei sprach er auch über die anhaltenden Lieferengpässe, die auch das iPad und den Mac betreffen sollen. 

Ab morgen kannst du das neue iPad Pro und die neuen 24" iMacs vorbestellen. Anders als sonst gibt Apple jedoch keinen genauen Termin für die ersten Besteller an. Dies ist ungewöhnlich und bestätigt die Gerüchte, dass auch Apple in diesen unsicheren Zeiten nicht genau planen kann. Daher heißt es seitens Apple, dass beide Geräte ab der zweiten Maihälfte erhältlich sein werden. Während der Telefonkonferenz anlässlich der Quartalszahlen meldete sich auch Tim Cook zu Wort.

Lieferprobleme sorgen für wartende Kunden

Wie Cook ausführt, will es sich nicht auf einzelne Produkte festnageln lassen, aber er geht davon aus, dass es Zuliefererprobleme bei einigen Apple-Produkten geben wird. Ihm zufolge ist zu erwarten, dass diese vor allem die iPad- und Mac-Reihen betreffen werden. Dies könnte zu niedrigeren Verkaufszahlen als gewünscht führen, wobei diese nicht der tatsächlichen Nachfrage entsprechen werden, da die Zulieferer nicht ausreichend Komponenten bereitstellen können. 

Daneben kam die Frage auf, wie lange noch mit Zulieferschwierigkeiten zu rechnen sei und ob die Industrie dynamischere Ketten aufbaut, um solche Probleme zukünftig zu vermeiden. Laut Cook lässt sich hier keine genaue Antwort geben, da es sich um ein allgemeines Problem für viele Branchen handle. Allerdings habe man die Nachfrage stets im Blick und versuche sie bestmöglich zu befriedigen. 

Apples Finanzchef Luca Maestri bestätigte, dass die Chip-Knappheit auch Apple betreffe und man vor allem beim iPad und Mac Lieferengpässe sieht. Er erwartet eine hohe Nachfrage nach beiden Geräten. Cook führt weiter aus, dass es im zweiten Halbjahr 2021 schwer werden könnte, ausreichend iPads und Macs in den Markt zu bringen. Potenzielle Käufer sollten sich daher auf längere Wartezeiten einstellen. 

Dies hörten wir schon im Vorfeld der Telefonkonferenz – allerdings aus anderen Gründen. Laut Insider soll speziell Apples 12,9" iPad Pro mit einem Problem kämpfen. Das neue Mini-LED-Display weist aktuell noch eine hohe Ausschussrate auf, sodass nur ein Bruchteil der produzierten Display verwendet werden können. Nimmt man noch die Lieferschwierigkeiten der Chips hinzu, könnten die Lieferzeiten schnell auf mehrere Monate ansteigen. 

Könnt ihr auf neue Geräte warten oder müsst ihr sie sofort haben? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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