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Netflix kündigt Langzeitabonnenten: Das ist der Grund

Netflix hat damit begonnen, einigen langjährigen Abonnenten das Abonnement zu kündigen. Doch dies geschieht nicht aus bösem Willen, sondern hat Methode.

Als große Gewinner aus der Coronavirus-Pandemie gehen die Streamingdienste hervor, die ein deutliches Plus an Abonnenten verbuchen konnten. Allen voran geht Netflix, das von den Ausgangssperren profitierte. Während man zahlreiche zahlende Neukunden verbuchen konnte, soll das Unternehmen einigen langjährigen Kunden gekündigt haben. 

Du zahlst, was du benutzt

Wie die Website Engadget berichtet, trennt sich Netflix aktuell freiwillig von Abonnenten. Dabei handelt es sich keineswegs um Accountsharer oder andere unliebsame Nutzer. Vielmehr kündigte man Abonnenten, die längere Zeit Netflix nicht verwendet haben.

Dem Unternehmen zufolge möchte man nicht, dass Leute für etwas bezahlen, dass sie nicht nutzen. Das ist ein feiner Zug des Streamingdienstes und eigentlich eher ungewöhnlich. Keine Angst. Wenn du mal eine Woche oder einen Monat nicht schaust, wirst du nicht gekündigt. Es soll nur Kunden betreffen, die sich vor einem Jahr angemeldet haben und bislang nichts geschaut haben oder wenn das Konto mehr als zwei Jahre nicht verwendet wurde. 

Außerdem teilte man mit, dass es nur wenige Hunderttaussend Nutzerkonten trifft, die diese Kriterien erfüllen. Dies macht allerdings nur etwa 0,5 Prozent aller Netflix-Abonnenten aus. Betroffene erhalten entsprechend Mitteilungen per E-Mail oder Push-Benachrichtigung und können jederzeit wieder einsteigen. Jedoch sollte man beachten, dass Einstellungen, Listen, Vorlieben und ähnliches nur für zehn Monate gespeichert werden.

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