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#SwitchtoStandard - Netflix und Co. sollen Streaming drosseln, um Zusammenbruch zu vermeiden

Noch müssen Nutzer in Deutschland nicht befürchten, dass die Corona-Selbstisolation verbunden mit erhöhter Internet-Nutzung dazu führen wird, dass das Netz zusammenbricht. Die EU hat aber schon einmal vorsorglich an Netflix und andere Streaming-Anbieter appelliert.

Im Internet lassen sich seit Tagen die ersten Corona-Nebenwirkungen erkennen: In der Schweiz hat die Politik bereits den Bürgern gedroht, einige Online-Dienste einzuschränken, da das Netz in der Alpenrepublik vielerorts hoffnungslos überlastet war. Der Bundesrat hat entsprechende Schritte – und dazu gehört unter anderem eine Drosselung von Streaming-Angeboten für TV und Musik – notfalls in Planung, um systemrelevante Angebote zu schützen.  

Dafür, dass das Netz auch in Deutschland ähnlich kritisch überlastet ist, gibt es trotz verstärkter Home-Office-Arbeit und „Zwangs-Daheimbleiber“ noch keine ernsten Anzeichen. Es gab zwar bereits den einen oder anderen Dienst, der mit Ausfällen gekämpft hat. Dabei handelte es sich aber zumeist um ein hausgemachtes Problem der Anbieter, da die Dienste selbst nicht genügend Kapazitäten aufwiesen. 

Für die gesamte EU gibt es aber auch schon einen Maßnahmen-Katalog für alle Freizeit-Angebote im Internet. Wie das Online-Magazin CNN Business berichtet, ist die EU-Kommission bereits mit der Bitte nach einer Drosselung an Netflix herangetreten. Netflix und auch andere Streaming-Anbieter sollten, um einen Zusammenbruch unbedingt zu vermeiden, auf das HD-Streaming verzichten. „#SwitchtoStandard Definition“ heißt daher auch die Aufforderung an die großen Konzerne.   

Netflix sieht aber derzeit laut CNN noch keinen Handlungsbedarf. Das Unternehmen setze seit Langem auf die Effizienz beim Streaming, daher optimiert der Anbieter bereits Geräte-basierend und mit dem Blick auf die Netzwerkauslastung.

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