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Tauscht Apple beim iPhone 12 die Bildstabilisierung?

Verzichtet Apple beim iPhone 12 auf optische Bildstabilisierung? Wechselt der Konzern aus Cupertino stattdessen zu einer Sensorstabilisierung? Gerüchteweise plant das Unternehmen den Wechsel in der Technologie für seine iPhones im kommenden Jahr. Dieser brächte mindestens zwei entscheidende Vorteile und würde außerdem ein paar Spielereien erlauben.

Die derzeit gebräuchlichsten Verfahren bei Fotokameras, um verwackelte Aufnahmen zu verhindern sind die optische Bildstabilisierung (OIS) und die Sensorstabilisierung.

Will Apple weg von OIS?

Glaubt man DigiTimes (Paywall), dann plant Apple im kommenden Jahr den Wechsel bei (einigen) iPhones.

Die Sensorstabilisierung hat gegenüber OIS einen Vorteil, der direkt auf der Hand liegt. Man muss nicht jede Linse einzeln stabilisieren, sondern kann sich lediglich auf den Sensor beschränken. Schon beim iPhone 11 Pro nutzt Apple OIS lediglich bei der Standard- und Telefoto-Linse. Der Ultraweitwinkel hat keine optische Bildstabilisierung.

Eine Sensorstabilisierung hingegen nutzen allen Linsen gleichermaßen.

Dazu kommt, die optische Bildstabilisierung an der Linse bedeutet immer auch Einschränkungen bei der Bauweise. Die könnte Apple so umgehen.

Neue Tricks für die Kamera

Darüber hinaus gibt es mit Hilfe einer Sensorstabilisierung diverse Möglichkeiten für neue „Kamera-Tricks“. Ben Lovejoy beispielsweise nennt zwei Beispiele aus der Praxis, die schon jetzt von Kameras genutzt werden, die auf Sensorstabilisierung setzen.

So lässt sich einerseits ziemlich einfach ein zusammengesetztes Bild mit höherer Auflösung erstellen. Denn indem man den Sensor beliebig in der Position anpasst, kann er andere Bildausschnitte belichten, die durch den Computer hinterher zu einem Foto zusammengesetzt werden. Dies geschieht heute in Windeseile und der Fotograf bekommt davon nichts mit.

Außerdem könnte Apple mit Hilfe der Positionsveränderung des Sensors zum Beispiel schöne Effekte unterstützen. Indem man beispielsweise den Sensor die Erdrotation „mitmachen“ lässt, kann man tolle Effekte bei langzeitbelichteten Aufnahmen von Sternenhimmeln erzielen.

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