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Trump will TikTok verbieten – Microsoft soll es kaufen

Die Videoplattform TikTok soll nach Angaben von US-Präsident Trump verboten werden. Microsoft ist an einem Kauf interessiert.

US-Präsident Trump will in den USA den Videodienst TikTok verbieten. Der Grund: Die Daten von Nutzern sollen angeblich nach China übermittelt werden. Eigentümer Bytedance bestreitet dies natürlich vehement.

Es handelt sich im Grunde genommen um einen ähnlichen Vorwurf, den die EU den USA macht: Daten ihrer Einwohner werden ins Ausland verschoben und sind dort nicht sicher vor dem Zugriff der nationalen Behörden, die ein anderes Rechtsniveau haben als im Inland.

Wenn Trump nun fordert, dass TikTok verboten werden soll, ist das nur eine Seite der Medaille. Die Forderung geht nämlich noch viel weiter: Wie die New York Times berichtet, soll Bytedance angewiesen werden, sich von seinen US-Vermögenswerten zu trennen, die das Unternehmen 2017 erworben hatte. Es handelt sich um Musical.ly. Bei Musical.ly geht es darum, in maximal 15 Sekunden langen Clips die Lippen synchron zu Songs oder Filmzitaten zu bewegen. Das Unternehmen war Bytedance 800 Millionen US-Dollar wert.

Indien hat Tiktok vereits verboten. Weltweit hat TikTok fast eine Milliarde Nutzer und ist vor allem bei Jüngeren sehr beliebt. 
Wie die Trennung von Bytedance funktionieren soll, ist jedoch nicht klar: Eine Stellungnahme liegt bisher nicht vor.

Verwendest du den Videodienst TikTok oder erstellst gar eigene Videos dafür? Was ist deine Motivation und würdest du dein Verhalten ändern, wenn du wüsstest, dass deine Daten nach China ausgeleitet werden?

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