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Turris Omnia: Das heißeste Gerät auf Indiegogo ist … ein Router?

Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo sorgt momentan ein Router namens Turris Omnia für Aufsehen. Der Router hat innerhalb weniger Tage mehr als 280.000 US-Dollar eingenommen und sein Kampagnen-Ziel damit um weit mehr als das doppelte übertroffen – und die Kampagne läuft noch länger als einen Monat. Es stellt sich die Frage, warum sich so viele Menschen ausgerechnet für einen Router interessieren.

Völlig überraschend zieht derzeit ein Router auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo die Aufmerksamkeit der Internets auf sich. Der Router Turris Omnia hat sein Finanzierungsziel von 100.000 US-Dollar bereits nach wenigen Tagen um das knapp dreifache übertroffen. Dabei läuft die Crowdfunding-Kampagne für den Router noch für 46 weitere Tage.

Warum interessieren sich so viele für einen Router? Weil der Turris Omnia nicht nur ein Router ist. Viele Nutzer nehmen ihren Router kaum war, schließlich soll er nur die Verbindung zum Internet herstellen und dies funktioniert ja auch die meiste Zeit sehr gut. Der Turris Omnia kann jedoch deutlich mehr: Zum einen besitzt der Router auch einen SIM-Karten-Slot (LTE). Sollte es Probleme mit der Internet-Leitung geben, können Nutzer einfach auf das Mobilfunknetz ausweichen. Tethering ist somit nicht mehr notwendig, wenn man dringen in das Internet muss.

Außerdem lassen sich am Turris Omnia direkt externe Festplatten anschließend. Auf diesen Speicher kann man aus dem internen Netzwerk zugreifen, wodurch der Router in Kombination mit Festplatte die Netzwerkfestplatte ersetzt. Außerdem ist diese am Turris Omnia angeschlossene Festplatte auch aus dem Internet ansteuerbar. Nutzer erhalten somit ihren eigenen Server beziehungsweise Cloud-Speicher-Dienst.

Außerdem kann der Turris Omnia als Zentrale für das eigene Smart Home dienen, indem er sich mit den einzelnen Smart Home-Geräten verbindet. Zudem verspricht der Hersteller auf Indiegogo, dass sich Hacker im Router „verirren“ sollen, so sicher sei er.

Der Turris Omnia, der auch über eine Smartphone-App angesteuert werden können soll, wird im April 2016 auf den Markt kommen und knapp 200 US-Dollar kosten. Die Software ist übrigens Open Source und damit sowohl sehr sicher als auch anpassbar.

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