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Twitter sperrt Konto des eigenen Chefs!

Twitter hatte in der gestrigen Nacht das Konto seines eigenen Chefs und Mitgründers, Jack Dorsey, gesperrt. Der Account ist aber bereits wieder online. Der Hintergrund für die Sperrung von @jack ist unbekannt. Wahrscheinlich handelt es sich dabei aber um eine Sicherheitsmaßnahme. Jack Dorseys Twitter-Konto wurde schon einmal erfolgreich gehackt. Die Sperrung sollte wohl eine Wiederholung des peinlichen Vorfalls verhindern.

Twitter hat den Twitter-Account seines CEOs und Mitgründers Jack Dorsey gesperrt. Dorsey twittert unter dem Konto-Namen @jack. Dieses Konto wurde von seinem eigenen Unternehmen heute Nacht gegen drei Uhr morgens deutscher Zeit gesperrt und war nicht mehr öffentlich zugänglich. 15 Minuten später nahm Twitter diese Sperrung jedoch wieder zurück.

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Die Sperrung des Twitter-Accounts war wahrscheinlich eine Sicherheitsmaßnahme

Warum @jack gesperrt wurde ist bisher nicht ganz klar. Twitters Vorgang bei Account-Suspendierungen lässt aber einige Rückschlüsse zu: So ist der Micro-Blogging-Dienst normalerweise recht langsam, wenn es um Sperrungen für beleidigende Aussagen oder Bilder und Videos geht, auf denen Obszönes zu sehen ist. Es ist allerdings nicht bekannt, dass Jack Dorsey in den Stunden oder Tagen vor der Sperrung des Kontos einen Tweet veröffentlicht hat, der in diese Kategorien fallen würde. Solche Tweets wären aber mittlerweile aufgetaucht, da Twitter eben sehr zögerlich sperrt und es oft bereits einen Mirror der Tweets gibt. Wahrscheinlicher ist deshalb, dass jemand versucht hat, das Konto zu hacken. Twitter dürfte nach der Feststellung des Hacking-Versuchs den Account gesperrt haben, damit der CEO des Unternehmens nicht die Kontrolle darüber verliert. Dorsey selbst spricht in einem Tweet zu der Sperrung allerdings von einem „internern Fehler“, geht aber auf keinerlei Details ein.

In den vergangenen Monaten ist es Hackern immer wieder gelungen, sich Zugang zu den Twitter-Kontos prominenter Persönlichkeiten zu verschaffen. Zu den Opfern gehören unter anderem Keith Richards und Tenacious D. Auch Jack Dorsey hatte es schon einmal im vergangenen Sommer erwischt.

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