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Xbox Scarlett: Microsoft kündigt die Xbox Series X an - Viele Details bereits bekannt

Anlässlich der kürzlich vergebenen Game Awards 2019 möchten wir einen Blick über den Tellerrand werfen und ein Blick auf die neue Next-Gen-Konsole von Microsoft werfen. Diese lief seit der offiziellen Ankündigung vor mehreren Monat unter dem Codename Scarlett. Wie die Redmonder nun verkündeten, heißt die neue Konsole „Xbox Series X“ und wird mit einigen Überraschungen aufwarten. Wir haben die ersten Fakten für Sie zusammengetragen.

Es ist offiziell: die nächste Microsoft-Konsole wird Xbox Series X heißen und im Weihnachtsgeschäft 2020 erscheinen. Damit glückte Microsoft und den Veranstaltern der gestrigen Game Awards eine große Überraschung. Anders als Sony hielt sich der Windows-Konzern lange bedeckt zur nächsten Konsolen-Generation. Zusammen mit der Ankündigung stellte Xbox-Chef Phil Spencer einige Einzelheiten zur neuen Konsole vor. 

Das „X“ steht für „extreme Leistung“

Schon in der Vergangenheit bestätigte Microsoft, dass die Next-Gen-Konsole sehr leistungsstark ausfallen wird. Wie Spencer nun ausführt, besitzt die Series X etwa die achtfache Grafikpower der bisherigen Xbox One beziehungsweise die doppelte Leistung der Xbox One X. Damit liegt sie bei knapp 12 Teraflops und damit knapp unterhalb der aktuellen Spitzengrafikkarte Geforce RTX 2080 ti. 

Weiter führt er aus, dass er Prozessor auf dem neuesten Zen 2 sowie der nächsten Generation der RDNA-Architektur von AMD basiert und zudem separate Hardware für Ray Tracing integriert ist. Der Prozessor soll etwa viermal so leistungsfähig ausfallen wie sein Vorgänger. Mircrosofts Major Nelson zufolge nimmt Spencer dabei Bezug auf die Xbox One X, die mit einem 2,3 GHz 8-Kern-Custom-AMD-Prozessor ausgestattet ist.

Schneller Speicher 

In Sachen Speicher setzt Microsoft nicht mehr auf eine gewöhnliche HDD, sondern setzt in der Xbox Series X auf einen schnelle NVMe-SSD-Speicher, der kurze Ladezeiten sorgen soll und diese teilweise sogar gänzlich eliminiert. Dadurch verhindert das Unternehmen gleichzeitig, das Grafik- und CPU-Leistung ausgebremst werden. Beim Grafikspeicher nutzt man übrigens ebenfalls den schnellen GDDR-Speicher.

Das neue Design ist zeitlos schlicht

Während Sony viele technische Details zur neuen PlayStation 5 nannte, ist das Design noch unbekannt. Microsoft stellte es hingegen mit einem ersten Trailer vor. Wie ein Monolith steht die in schwarz-gehaltene Konsole da und macht damit einen modernen aber schlichten Eindruck – eine Evolution von der Xbox One X. Trotz der vertikalen Präsentation soll sie sich auch hinlegen lassen und stets für gut gekühlte Hardware sorgen. Beim Geräuschpegel soll sie daher etwa auf Augenhöhe mi der Xbox One X sein, die mit einer Wasserkühlung ausgestattet ist. 

Beim Controller hielt man sich hingegen dezent zurück und vertraute weitestgehend auf das aktuelle Design. Wieso sollte man ein sehr gutes und funktionierendes Design auch verändern? Dennoch legte Microsoft Hand an und verkleinerte den Controller leicht und fügte ihm einen Share-Button sowie verbessertes D-Pad hinzu. Dies bringt uns auch zu einem großen Vorteil der Xbox Series X. Aufgrund der geringen Veränderungen können Sie Ihr bisheriges Xbox-One-Zubehör weiterhin verwenden, sodass sich Lenkräder, der Adaptive Controller sowie auch der kürzlich erschienene Xbox Elite Wireless Controller Series 2 mit der neuen Hardware nutzen lassen. Auch umgekehrt kann der neue Controller an einer Xbox One oder One X verwendet werden. 

Eine Konsole oder doch mehrere? 

Die Antwort lautet „Ja“. Auch wenn es spekuliert wurde, stellt Microsoft aktuell nur die leistungsstarke Xbox Series X vor, deren Name natürlich Raum für weitere Modelle schafft. Gleichzeitig kündigte Phil Spencer jedoch an, dass die neue Konsole gleich vier Konsolen-Generationen vereint, sodass Sie Spiele von der Xbox, der Xbox 360, der Xbox One und natürlich die exklusiven Next-Gen-Titel für die Series X an einem Ort genießen können. Besonders mit dem Xbox Game Pass können Sie direkt zum Start im kommenden Jahr auf einen umfangreichen Spielekatalog zugreifen. 

Einen Preis nannte man noch nicht. Es wird jedoch bereits wild spekuliert, dass dieser zwischen 400 und 500 Euro liegen könnte. Betrachtet man den Preisverlauf der Xbox One X erscheint ein Preis am höheren Ende realistisch. 

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