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OS X 10.10 Yosemite Video-Tipp: iCloud via E-Mail aktivieren – so geht's

Apple stellt den Nutzern seiner Geräte mit der iCloud ein hervorragendes Synchronisations- und Backup-Werkzeug zur Verfügung. Da die iCloud allerdings Internet-basiert ist, handelt es sich bei der iCloud auch um eine potenzielle Sicherheitslücke. Apple ergreift alle denkbaren Maßnahmen, um die Daten der Nutzer entsprechend zu sichern. Allerdings muss immer auch der Anwender dafür sorgen, dass seine Passwörter zuverlässig sind.

Apples iCloud ist eine der nützlichsten Funktionen der Betriebssysteme des Unternehmens. Apple hat früher als die meisten anderen Hersteller von Betriebssystemen erkannt, dass Kunden nicht nur einen Cloud-Speicher-Dienst zum Ablegen von Dateien haben möchten. Nutzern ist ein tief im Betriebssystem integrierter Synchronisations-Dienst viel wichtiger. Dank der iCloud können Nutzer ihre wichtigen Daten automatisch zwischen ihren verschiedenen Geräten synchronisieren lassen, sofern auf den Geräten OS X beziehungsweise iOS installiert ist und alle Geräte mit derselben Apple ID registriert sind.

Anwender vertrauen ihre Daten bei der Nutzung der iCloud jedoch Servern an, die über das Internet zugänglich sind. Es handelt sich bei einem Cloud-basierten Synchronisations- und Backup-Dienst wie der iCloud also immer auch um eine potenziell massive Internet-Lücke. Nicht nur könnten sich Hacker Zugriff auf die Server verschaffen und die persönlichen Daten kopieren. Die iCloud ist tief in die Betriebssysteme integriert. Kriminelle könnten deshalb möglicherweise auch über die iCloud Zugriff auf den Rechner selbst bekommen.

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Apple hat viel dafür getan, damit die iCloud aus technischer Sicht sicher ist. Die Daten sind verschlüsselt und das Passwort befindet sich nur auf den Geräten des Nutzers, nicht jedoch bei Apple selbst. Auch Sicherheitsbehörden könne von Apple somit nicht den Zugang zu den persönlichen Daten eines iCloud-Nutzers erhalten. Es gibt jedoch eine Schwachstelle: der Anwender. Aber auch diesem stellt Apple mehrere Werkzeuge zur Verfügung, mit denen er die Zugangsdaten zur iCloud weiter sichern kann. Neben einem starken Passwort sollten Anwender deshalb auch die angebotenen Sicherheits-Systeme, beispielsweise die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. Außerdem versendet Apple Bestätigungs-E-Mails an die angegebene E-Mail-Adresse, mit der sie diverse iCloud-Aktivierungen vornehmen müssen. Wie das geht, zeigen wir Ihnen in unserem Video-Tipp.

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