Ratgeber

Wir bleiben zu Hause (Teil 4): Wie geht’s Dir, Uli Staiger?

Persönliche Treffen sind in Zeiten der Corona-Krise nicht angesagt. Aber wir bleiben trotzdem in Verbindung! Wir haben befreundete Fotografen und Partner aus der Fotobranche zum virtuellen Austausch getroffen – hier berichtet Uli Staiger aus seinem „Home-Office“.

Uli Staiger

Wie geht es Dir, wo bist du gerade?

Mir geht´s prima. Ich habe den Vorteil, in meinem Studio auch zu wohnen. Ich nutze die geschenkte Zeit, die ich ansonsten unterwegs verbringen würde, mit Vorbereitungen für die Nach-Corona-Zeit. Und natürlich, um einige Motivideen, die schon seit längerem durch mein Hirn geistern, in Bilder umzusetzen. Ganz aktuell und eigentlich für mich untypisch habe ich mich bildhaft mit dem Moment auseinandergesetzt, in dem mir klar wurde dass da was auf uns zu kommt und auch mich hart treffen würde (s. oben). 

Wie stark trifft Dich die aktuelle Situation?

Auch bei mir sind viele bereits fest gebuchte Veranstaltungen abgesagt worden. Heute sollte ich eigentlich von der "professional imaging" aus Amsterdam zurückkehren. Aber ich bleibe optimistisch, denn ich kann mich gut an die Zeit erinnern, in der ich mein Studio aufgebaut habe. Die war ebenfalls unberechenbar und materiell betrachtet härter...

Hast Du Tipps für unsere Leser, um gut durch diese besondere Zeit zu kommen?

Genau. Es ist eine besondere Zeit, nicht alles daran ist negativ. Sucht euch ein Projekt! Das kann bedeuten, endlich mal die Küche zu streichen, oder den Kram vom Dachboden endlich über ebay zu verkaufen. Oder natürlich, in Photoshop etwas Neues zu lernen, einen Onlinekurs zu machen, und ganz wichtig: Beschäftigt euch mit Kochen. Wer selbst kocht, hat sein Leben im Griff.

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