Test

Moneycoach: Finanzielle Bildungs- und Haushaltsapp in einem Paket

Die Not macht erfinderisch: Durch eine finanzielle Notlage entwickelt Perjan Duro 2014 die App Moneycoach. Daraus entstanden ist eine erfolgreiche App, die dir nicht nur hilft, mit deinem Geld zu haushalten, sondern dir auch die Grundlagen des kleinen Finanz-Einmaleins vermittelt.

Die eigenen Finanzen, Sparen und sinnvoll Haushalten sind Themen, mit denen sich niemand gern beschäftigt. Aber zum Glück gibt es Technologien, die dir diese Dinge erleichtern: Die App Moneycoach zum Beispiel gibt dir einen umfassenden Überblick über deine Finanzen, unterstützt dich beim Sparen und verhilft dir zu einem besseren Umgang mit deinem Geld.

Laden im App Store

Haushaltsbuch MoneyCoach PFM

Entwickler: MoneyCoach UG (haftungsbeschraenkt)

Das passiert vor allem durch zwei Dinge: Erstens durch die Ermittlung von Einkommen und (womöglich unnötigen) Ausgaben. Gerade diese kann dir die App auch in Langzeitberichten darstellen und dir so vor Augen führen, wie viel Geld im Jahr du zum Beispiel für Abos ausgibst. Zweitens unterstützt dich Moneycoach mithilfe von Budgetierungen deiner Lebensbereiche. Damit sind zum Beispiel Hobbys, Lebensmittel oder auch Unterhaltung gemeint.

Die Entstehung von Moneycoach

Der Entwickler des digitalen Haushaltsbuchs, Perjan Duro, ist leidenschaftlicher iOS-Entwickler und Wirtschaftsinformatiker mit Erfahrungen im Bankwesen. Die App Moneycoach entwickelte er 2014 allerdings aus einer eigenen Not heraus: Als er mit seiner Frau nach Deutschland auswanderte, erhielt er viel finanzielle Unterstützung von seiner Familie, Freund:innen und von Bekannten.

Um dieses Geld – in den meisten Fällen mühsam Erspartes und wichtige Lebensrücklagen – so schnell wie möglich zurückzuzahlen, entwickelte Perjan Moneycoach als Lösung. Die App sollte ihm dabei helfen, die eigenen Finanzen im Auge zu behalten und so effizient und schnell Geld beiseitezulegen, um es zurückgeben zu können.

Bis 2016 blieb Moneycoach ein eher privates Projekt für Perjan selbst und einige Bekannte, doch dann gründete er zusammen mit seinem Bruder eine eigene Firma und setzte die App auch für die große Masse um. Seitdem entwickelt er Moneycoach zusammen mit seinem Bruder kontinuierlich weiter und bleibt dabei stets auf der Seite der Nutzer:innen.

Wie drückt sich das aus? Moneycoach erhebt ausschließlich Daten zum Nutzungsverhalten der App, auf andere wichtige und vor allem empfindliche Daten haben die Macher keinen Zugriff. So bleiben die Informationen zu deinen Finanzen allein dir vorbehalten. Dementsprechend finanzieren sich die Entwickler von Moneycoach auch ausschließlich über abgeschlossene Abonnements: Das Jahresabo kostet 40 Euro. Möchtest du eine Lifetime-Lizenz erhalten, musst du einmalig 150 Euro bezahlen. Verfügbar ist sie im App Store und das für alle Apple-Geräte.

Welche Probleme löst Moneycoach?

Der Grund für Perjan, die Haushaltsapp zu entwickeln, liegt vor allem darin, dass für sein Empfinden ein zu geringes Angebot an finanzieller Bildung für die Gesellschaft zur Verfügung gestellt wird. Statt bereits in der Schule essenzielles Wissen über das selbstverantwortliche Verwalten der eigenen Finanzen zu vermitteln, müssen sich Menschen dieses Wissen in den meisten Fällen selbst aneignen, wodurch Defizite entstehen können.

Gleichzeitig sind die eigenen Finanzen oft ein so heikles Thema für viele, dass sie sich am liebsten erst gar nicht damit beschäftigen wollen, wenn es nicht unbedingt sein muss, geben aber oft mehr aus, als sie einnehmen. So sind finanzielle Schwierigkeiten vorprogrammiert.

„Genau an diesen Problemen setzt Moneycoach an,“ sagt Perjan. Es ist sein erklärtes Ziel Nutzer:innen mit seiner App finanzielles Wissen und entsprechend Kompetenzen zu vermitteln, die ihnen dabei helfen, effektiver und vor allem langfristig mit ihrem eigenen Geld zu haushalten, um so Ziele wie einen Urlaub, neue Hobbys oder Unterhaltungsgeräte leichter finanzieren zu können.

Schleifenquadrat – Der Podcast

Wenn du mehr über Moneycoach, dessen Problemlösungsfähigkeiten und die zukünftigen Ziele von Gründer Perjan hören möchtest, kannst du dir auch unser Interview mit ihm anhören. Dieses erschien in Episode 113 unseres Podcasts Schleifenquadrat.

zur Startseite