Test

Test: 10 Tage mit dem MacBook Pro M1

Ein Testbericht, der vor allem auch ein Selbstversuch ist und der zeigt, was von den neuen M1-Macs wirklich zu halten ist.

Das erste, was an den neuen Macs – den ersten mit Apples M1-Chip – auffällt, ist, dass sie schwer zu bekommen sind. Zumindest in den besseren Konfigurationen. Wer mehr als die standardmäßig verbauten 8 Gigabyte Arbeitsspeicher wünscht, muss warten. Mindestens mehrere Wochen. Das gilt im Übrigen nicht nur, wenn man direkt bei Apple ordern möchte. Auch bei den anderen üblichen Anlaufstellen für Apple-Kunden herrscht Ebbe in den Regalen. Uns hat dankenswerter Weise Gravis auf dem kurzen Dienstweg mit einem M1-MacBook-Pro ausstatten können, auf dem dieser Testbericht im wesentlichen fußt. Aber eins nach dem anderen …

Was hat es mit dem M1-Chip auf sich?

Nach jahrelanger Unzufriedenheit hat Apple sich in diesem Jahr offiziell von Intel getrennt. Deren Chips waren mindestens im Notebook-Bereich schon länger nicht mehr das, was Apple erwartete und auch die „Roadmap“, also der Blick in die Zukunft der Produktlinien, verhieß nicht allzu viel Gutes.

Apple ist dafür bekannt, sich selbst diverse Limitierungen aufzuerlegen, die große Sprünge oft nicht einfacher machen. Sich aber von anderen in den Möglichkeiten beschneiden zu lassen, das ist nicht Teil von Apples viel zitierter DNA. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Apple, das die Chips für iPhone, iPad, Apple Watch, HomePod und Apple TV sowieso schon seit längerer Zeit selbst designt, nun auch einen eigenen Chip für den Mac realisiert hat.

Warum der Wechsel jetzt wichtig ist

Johny Srouji gehört zu den wichtigsten unter den weitgehend unbekannten Apple-Mitarbeitern. Der 1964 geborene Computer-Ingenieur wurde schon 2008 von dem damaligen Leiter der Hardewareentwicklung, Bob Mansfield, zu Apple gelotst, um dort ein eigenes Entwicklerteam aufzubauen. Unter anderem mit den ebenfalls neuen Mitarbeitern von P.A. Semi, dem Startup, das Apple gerade aufgekauft hatte. Srouji bereits die Entwicklung des Apple-A4-Prozessors, der mit dem ersten iPad 2010 vorgestellt wurde und auch Anwendung im iPhone 4 fand. Seit Ende 2015 ist Srouji als Senior Vice President für Hardwaretechnologie Teil der Führungsriege von Apple.

Srouji war es auch, der während der WWDC (World Wide Developer Conference) dieses Jahres erklärte, worin hier die Stärke von Apple in Verbindung mit ARM liege: Man könne nun Prozessoren fertigen, die perfekt auf den Mac abgestimmt seien. Ein Teil der Entscheidung läge dabei in der Leistungsfähigkeit der eigenen Prozessoren begründet. Srouji ließ es sich nicht nehmen, noch einmal darauf zu verweisen, dass der Chip im iPad Pro von 2018 das Tablet zu einem schnelleren Gerät machte, als es die meisten Laptops zu der Zeit waren und weitestgehend bis heute sind, was zumindest in bestimmten Bereichen tatsächlich stimmt.

Es gehe aber nicht nur um Leistung allein, so Srouji. Vielmehr gehe es um „Performance pro Watt“, also die Frage, wie viel Energie man in den Prozessor stecken muss, um ein bestimmtes Leistungsniveau zu erreichen. Und das, ohne dass zu viel Energie in Wärme umgewandelt wird.

Dabei verspricht Apple letztlich das beste aus beiden Welten: mehr Leistung und mehr Effizienz. Nicht einmal Apple kann zaubern oder gar die Physik besiegen. Was Apple aber während des „One More Thing“-Events Anfang November präsentierte glich dennoch fast der Quadratur des Kreises. Einen Computer, genauer: ein SoC, System on a Chip, wolle man ausliefern, der bei einer Leistungsaufnahme von 10 Watt doppelt so viel PS auf die Straße brächte als aktuelle Intel-Prozessoren und außerdem das maximale Leistungsniveau eben dieses Intel-Prozessors mit nur einem Viertel der dafür benötigten Energie erreichen könne.

Zu gut, um wahr zu sein?

Das soll nicht heißen, dass der Schritt zu Intel falsch gewesen wäre. Es steht außer Frage, dass das Apple von Anfang der 2000er-Jahre nicht in der Lage gewesen wäre, auch nur ebenbürtige Chips abzuliefern. Trotzdem war es damals eher das Tempo, mit dem Apple den Wechsel vorantrieb, als der Wechsel selbst, der Apple- und Tech-Fans in Staunen versetzte. Am Ende stand dennoch letztlich ein PC mit anderem Gehäuse und anderem Betriebssystem. Mit der Intel-Architektur kaufte man sich nicht nur mehr Leistung und mehr Effizienz ein, sondern auch die gleichen Limitierungen, die für jeden anderen PC-Hersteller galten.

Genau damit ist jetzt Schluss! Mit den selbstdesignten M1-Chips hat Apple erstmals in einem Mac tatsächlich bis ins letzte Detail auf diese Geräte maßgeschneiderte Chips zur Verfügung und damit Computer im Angebot, die sich auch technisch radikal von der Konkurrenz unterscheiden.

Wie die gezeigten Benchmarks belegen, bewegt sich das von uns auf Herz und Nieren getestete MacBook Pro mit M1-Chip leistungstechnisch in gänzlich anderen Sphären als es Intel-Macs tun. Das gilt insbesondere dann, wenn man für den Vergleich nicht die aktuellen Intel-Mac-Modelle heranzieht, sondern nur zwei, drei Jahre zurückblickt, weshalb wir in obiger Grafik auch ein MacBook Pro von 2017 mit einbezogen haben.

Vergleichswerte sind schön und gut. Die eigentliche Frage ist doch aber, was das eigentlich unter realen Bedingungen bedeutet – und das ist schnell erklärt. Alles ist schneller, alles ist besser. Egal, ob man umfangreiche Xcode-Projekte kompiliert, Videos rendert oder mehrere Gigabyte große Bilddateien in (testweise) Photoshop oder (für gewöhnlich) Pixelmator 2 bearbeitet: alles fühlt sich zügiger an als es das jemals auf einem Intel-Mac tat. Erschwerend hinzu kommt, dass es sich dabei nicht nur um ein Gefühl handelt. Apples neue M1-Chips lassen die allermeisten Intel-Macs (nicht nur die Notebooks) alt aussehen.

TAKFKAL (The aktive Kühlsystem formerly known als Lüfter)

Das MacBook Air befand sich zwar wesentlich kürzer im Test, aber auch ihm war kein Ton zu entlocken. Das allerdings ist auch vollkommen logisch: das MacBook Air wird komplett passiv gekühlt. Und das ist schon für sich genommen beeindruckend genug, denn das MacBook Air ist zumindest im Sprint nicht in seiner Leistung gegenüber dem MacBook Pro gedrosselt. Erst, wenn die beiden Geräte über längere Zeit unter Volllast laufen, merkt man langsam, dass die aktive Kühlung – Apple spricht nicht mehr von Lüftern – im Pro-Modell offenbar doch den einen oder anderen Vorteil mit sich bringt. Selbst das dann mit angezogener Handbremse laufende MacBook Air kann es allerdings immer noch mit den meisten Intel-Macs aufnehmen.

Und überhaupt wagen wir zu behaupten, dass es aktuell keinen Intel-Laptop gibt, der bei vergleichbarer Leistung derart leise liefe und so wenig Temperatur entwickelte. Denn auch das gehört zur Wahrheit der neuen M1-Macs: Selbst wenn man ihre CPU- und GPU-Kerne ordentlich beschäftigt, dauert es erstaunlich lange, bis die Geräte warm werden. Heiß wurde keins von beiden jemals.

Akku-Laufzeit für mehr als einen (Arbeits-)Tag

Nicht so beim neuen MacBook Air und MacBook Pro mit M1-Chip. Apple gibt an, dass das neue MacBook Pro bis zu 20 Stunden laufen könne, ohne an die Steckdose zu müssen. Zugegeben, das gilt nun nicht gerade für das oben angesprochene Exportieren komplexer Videos, aber immerhin für die Wiedergabe eben solcher. Die von Apple für das MacBook Air angegebenen Zeiten liegen leicht darunter.

Nach ein paar Tagen des Testens bestätigen sich diese Angaben weitestgehend. An den Tagen, an denen die M1-Macs nicht ständigen Benchmark- und sonstigen Stresstests ausgesetzt waren, konnten wir sie trotz angeschlossenem externen Monitor locker den ganzen Arbeitstag über nutzen, was uns bislang nicht mit keinem Mac gelang.

Der einzige Prozess, der mit dem M1-Mac aktuell länger dauert, ist das allmorgendliche zurechtrücken aller Programmfenster, sobald der Mac an einen externen Bildschirm angeschlossenen wird (LG, 27 Zoll, 4K). Das hat allerdings auch immer schon beim Intel-MacBook-Pro zu Verwirrungen geführt, sodass wir glauben, dass das grundsätzlich auf macOS und nicht auf die Hardware zurückzuführen ist.

Ich bin kein pro mehr …

Der Test der neuen M1-Macs hat mich derart überrascht, ja, aus den Socken gehauen, dass ich tatsächlich einen neuen Apple-Laptop geordert habe. Meine Karriere mit mobilen Macs besteht im wesentlichen aus dem ersten Alu-Unibody-MacBook von 2008, dem 15-zölligen MacBook Pro von 2010, dem ebenfalls 15-zölligen MacBook Pro von 2014 und zuletzt dem 15-zölligen MacBook Pro von 2017. Ich war also eigentlich schon immer ein Pro-User. Und das aus Überzeugung und auch, weil es einen sehr realen Bedarf gab.

Zwar gehöre ich nicht zu denjenigen, die ständig mit riesigen Photoshop-Dateien hantieren müssen und deren Macs regelmäßig Video-Clips mit hunderten von Effekten rendern müssen. Im Gegenteil: meistens ist mein Mac mit ganz gewöhnlichen Office-Aufgaben beschäftigt. Zugegeben: ich habe immer zig Programme parallel geöffnet, aber schon länger kommt keins mehr davon von Adobe und keins von ihnen heißt „Chrome“. Und doch kam so manches kleine MacBook Pro, das ich in den vergangenen Jahren testen durfte, dabei gehörig ins Schwitzen. Für die diversen MacBook-Air-Geräte gilt das erst recht.

Die neuen M1-Macs haben mich derart von sich überzeugt, dass ich nun sogar nicht nur den Umstieg auf ein kleines MacBook Pro wage (Die Bildschirmgröße des MacBooks war für mich schon länger nicht mehr entscheidend, seit ich sowohl im Büro als auch im Homeoffice über jeweils einen großen Monitor mit 4K-Auflösung verfüge.), sondern direkt zum MacBook Air übergehe.

Das MacBook Air empfand ich schon immer als Apples schönsten und attraktivsten Laptop, aber es war nie mein Laptop. Die ersten Generationen waren sowohl zu teuer, als auch zu schwachbrüstig. Mit späteren Generationen bewegte Apple sich lediglich preislich in meine Richtung. Eine echte Alternative zu einem Pro war das Air jedoch nie.

Nun aber ist das MacBook Air technisch praktisch identisch zum MacBook Pro und ihm fehlen lediglich die Lüfter. Ja, das heißt, dass es unter Volllast im Akku-Betrieb vielleicht weniger lange durchhält. Es hält dabei aber immer noch länger durch als mein MacBook Pro von 2017 – und gibt dabei keinen Mucks von sich.

Ein weiterer Vorteil des Air aus meiner Sicht ist, dass es zu günstig ist, als dass Apple ihm eine Touch Bar spendieren könnte. Mit der stehe ich nämlich nach wie vor auf dem Kriegsfuß. So sehr, dass ich mein aktuelles Pro-MacBook so konfiguriert habe, dass auf ihr dauerhaft der „erweiterte Control Strip“ angezeigt wird, also genau die Tasten, die beim MacBook Air als physische Tasten existieren.

Software-Kompatibilität

Verschiedentlich wird vor den neuen M1-Macs gewarnt, weil nicht alle Software kompatibel zum neuen System sei. Das mag technisch stimmen, praktisch hat es jedoch keinerlei Auswirkungen, da Apple mit „Rosetta“ vorgebeugt hat. Mac-Veteranen kennen Rosetta noch von Apples Wechsel von PowerPC zu Intel. Damals wie heute sorgt die Emulationsschicht dafür, dass Programme, die eigentlich nicht für die jeweils aktuelle Systemarchitektur geschrieben und kompiliert wurden, trotzdem auf ihr lauffähig sind.

Für gewöhnlich bedeutet Emulation, dass diese Programm langsamer oder zumindest weniger „flüssig“ laufen. Das konnten wir mit den M1-Macs bislang nicht feststellen. Eher im Gegenteil, was auch ein interessanter Benchmark-Test von David Smith (einem Apple-Mitarbeiter) untermauert:

[commentbox commentator="" ]„Fun fact: retaining and releasing an NSObject takes ~30 nanoseconds on current gen Intel, and ~6.5 nanoseconds on an M1 … and ~14 nanoseconds on an M1 emulating an Intel.“[/commentbox]

Man muss keine große Ahnung vom Programmieren haben, um zu erkennen, dass es zumindest ungewöhnlich ist, dass dieser Prozess auf einem aktuellen Intel-Mac doppelt so lange dauert, als bei unangepasster Software auf einem M1-Mac.

Stell dir vor, du sprintest eine Distanz von 200 Metern mit den besten Schuhen, die dir Firma A bieten kann, in 30 Sekunden. In den Schuhen von Firma B schaffst du die Strecke in 6,5 Sekunden. Und selbst wenn du die Super-Schuhe von Firma B über die von Firma A ziehst, was beim Laufen eher hinderlich sein sollte, bist du mit 14 Sekunden immer noch mehr als doppelt so schnell wie mit den ersten Schuhen. Verrückt. Natürlich gilt das so 1:1 nicht für alle Anwendungen und ist stark Abhängig von der Komplexität des jeweiligen Programms. Aber dennoch: Rosetta 2 ist ein kleines Wunder und der Inbegriff von „it just works“.

Das beste an Rosetta aber ist: es kann dir ziemlich egal sein. Beim allerersten Start einer Intel-App wirst du danach gefragt, ob du Rosetta 2 installieren möchtest. Nachdem du dies bejaht hast, ist Rosetta in wenigen Sekunden einsatzbereit und fortan wird dir vermutlich nie wieder auffallen, dass es überhaupt existiert. Dabei „übersetzt“ Rosetta nicht nur eigenständige Apps, sondern auch Plug-ins für Webbrowser und sogar die Integration von beispielsweise Dropbox in den Finder funktioniert tadellos.

Warum kein neues Design?

Im Vorfeld der Präsentation der neuen Macs wurde viel über ihr Äußeres spekuliert und viele Beobachter und Kenner der Szene – auch einige Mitglieder der Mac-Life-Redaktion – waren sich ziemlich sicher, dass Apple nicht nur das Innere sondern auch das Äußere der Macs grundlegend überarbeiten würde. Eine nicht ganz abwegige Überlegung, weiß Apple doch darum, dass viele Kunden einen gesteigerten Wert darauf legen, dass man sie auch als Besitzer des jeweils aktuellen Apple-Geräts erkennt.

Diese Menschen mögen vielleicht die lautesten sein, sie dürften jedoch trotzdem in der Unterzahl sein. Und so hat sich Apple für einen Weg entschieden, der für das richtige Maß an Aufregung sorgt. Jeder, der sich aktuell für den Kauf eines neuen Apple-Computers interessiert, hat auf die eine oder andere Art mitbekommen, dass Apple irgendetwas an seinen Notebooks (und, ja, auch dem Mac mini) verändert hat.

Mit dem gleich gebliebenen Design im Vergleich zum jeweiligen Vorgängermodell gibt Apple jedoch zu verstehen: „Kein Grund zur Panik, Leute. Es sind immer noch Macs. Schaut, sie sehen sogar gleich aus. Ihr könnt sie ruhig kaufen.“

Warum keine neue Kamera?

Die wirklich einzige Sache, die an dem neuen MacBook Pro (und, da mit einem identischen Modul ausgestattet auch dem MacBook Air) nicht zu begeistern weiß, ist die Kamera. Seit Jahresbeginn gehören Videokonferenzen endgültig zum Alltag von zig Millionen Menschen. Trotzdem verbaut Apple weiterhin die schon seit Jahren bekannte „720p FaceTime Kamera“ in den neuen Mobil-Macs. Neu ist lediglich, dass die Software dahinter die Bilder etwas aufhübscht. Und ja, im direkten Vergleich mit einem älteren MacBook mit dem gleichen Kamerasystem fällt der Unterschied, die Verbesserung schon auf. Aber die Bildqualität ist besser als zuvor, jedoch lange noch nicht gut. Sowie die Lichtverhältnisse in dem Raum, aus dem heraus man an Videokonferenzen teilnimmt, nicht wirklich ideal sind, muss man fast schon bei den anderen Teilnehmern um Entschuldigung dafür bitten, dass man ihre Augen derart beleidigt.

Die US-amerikanischen Tech-Journalisten Joanna Stern und John Gruber haben für die neue Güte des Kamerasystems unabhängig voneinander ganz ähnliche neue Wörter kreiert: craptastic und craptacular als Kofferwörter aus „crap“ (scheiße) und „fantastic“, beziehungsweise „spectacular“ – und eine treffendere Beschreibung fällt uns auch nicht ein.

iOS-Apps auf dem Mac

Ein feiner Trick, der auf M1-Maschinen mit macOS Big Sur möglich ist, ist die Installation von iOS-Apps auf dem Mac. Sucht man im Mac App Store nach Anwendungen, kann man auf der Ergebnisseite zwischen den Reitern „Mac-Apps“ und „iPhone- & iPad-Apps“ umschalten. Der Download und die anschließende Installation erfolgt genau so, wie man es erwarten würde: per Klick auf „Laden“, respektive bei kostenpflichtigen Apps auf den Button mit dem Preis.

Ein Grund für überbordende Jubelstürme ist das Ergebnis dieser Aktion allerdings nicht. Zumindest noch nicht. So man es nicht zufällig gerade mit der simpelst denkbaren App zu tun hat, merkt man schnell, dass diese eben nicht für den Mac sondern für die Bedienung per Fingerzeig und Wischgesten konzipiert wurde. Das gilt insbesondere für Spiele. Leider.

Fazit

Die endgültige Bewertung des neuen MacBook Pro mit M1-Chip fällt einerseits leicht, andererseits aber auch nicht. Und das kommt so: An diesem Gerät gibt es für viele Menschen einfach nichts auszusetzen. Wer viel in Videokonferenzen unterwegs ist, wird sich (wie schon seit Jahren) eine bessere Webcam von Apple wünschen. Wer der Touch Bar in vorherigen Mobil-Macs nichts abgewinnen konnte, der wird sie auch bei diesem Modell verteufeln.

Abgesehen davon wäre dieses MacBook Pro der perfekte Laptop – wäre da nicht noch das MacBook Air mit M1-Chip. Das hat zwar dieselbe Kamera, dafür aber keine Touch Bar, ist nochmal etwas kompakter und garantiert immer flüsterleise ist, weil es gar nicht erst über Lüfter verfügt. Zu einem günstigeren Preis bietet das Air außerdem über weiteste Strecken eine ebenbürtige Leistung und sogar die Anzahl der Thunderbolt-/USB-C-Anschlüsse ist identisch.

Obwohl es also praktisch kaum etwas an diesem MacBook Pro zu bemängeln gibt, empfehlen wir dir, auf jeden Fall auch noch einmal das MacBook Air in Betracht zu ziehen.

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