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Beschwerden über Blockade von Background-Apps in iOS 13.2

Das jüngste Update iOS 13.2 würde neue Bugs mitbringen. Dies behauptet Marco Arment. Er ist Entwickler der Podcast-App Overcast. Apps im Hintergrund würden vom iOS voreilig gestoppt und damit faktisch beendet. Von Multitasking könne keine Rede mehr sein, wenn bei Background-Apps zum Beispiel Downloads abgebrochen werden. Damit würde iOS 13 im Muster bleiben, grundsätzliche Funktionalität zu untergraben. 

iOS 13.2 wurde am Anfang der Woche zum Download freigegeben. Nachdem sich Marco Arment äußerte und ihm John Gruber beistand, meldeten sich bei macrumors.com weitere Anwender mit vergleichbaren Erlebnissen. 

John Gruber schildert zum Beispiel, dass laufende YouTube-Videos in einem Safari-Tab abbrechen, wenn Safari in den Hintergrund gelegt wird. Wieder aktiviert würde die betreffende Seite neu laden. Gruber würde gerne auf 13.1.3 zurückgehen, obwohl dadurch seine neuen AirPods einige Funktionen verlieren. 

Durch das jährliche Update der Betriebssysteme zwingt sich Apple zur Sprunginnovation. Nach dem ersten Release muss Apple dann die Bugs einsammeln und den Fehlermeldungen hinterherlaufen. Das wäre einfach, wenn nicht noch zusätzlich neue Hardware wie die in der letzten Woche neuen AirPods Pro integriert werden müssten. 

Der Fehler muss aber nicht zwangsläufig an Apple liegen. Es könnte auch sein, dass eine andere App sich im Hintergrund nicht regelkonform verhält, indem sie falsch auf Background-Anfragen vom Betriebssystem reagiert. Das könnte sogar die Overcast-App von Marco Arment sein. Denn es ist schwer vorstellbar, dass eine zentrale Anwendung wie der Apple Browser Safari von Apple nicht umfassend getestet sein könnte. Das nächste Update kommt bestimmt.

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