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Digitales Lernen: Die App Simpleclub macht es vor

Die digitale Lernplattform Simpleclub bietet Schüler:innen nicht nur Lehrinhalte, die sich bis ins Detail personalisieren lassen, sondern können ihnen auch dabei helfen, selbstständig und mit mehr Motivation zu lernen. Das Geheimrezept der Gründer Nico Schork und Alex Giesecke lautet dabei: Lehre auf Augenhöhe.

Schule ist blöd und Lernen macht keinen Spaß. Das ist nicht erst seit Neustem so, sondern ein Problem, dass wohl viele von uns haben oder hatten. Die aus Deutschland stammende App Simpleclub setzt genau an diesem Lernverdruss an und bietet Schüler:innen eine digitale Lernplattform, die Nutzer:innen zu allen relevanten Schulfächern clever aufbereitete Lerninhalte in Form von Videos, Animationen, Zusammenfassungen und Aufgaben zur Verfügung stellt.

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simpleclub - Die Lernapp

Entwickler: simpleclub GmbH

Aber das ist nicht alles: Dank der integrierten Erhebung zum Lernstand von Nutzer:innen kann die App die Stärken und Schwächen im Wissensstand herausfinden und Schüler:innen so personalisierte Lernpfade zu unterschiedlichen Themenbereichen zur Verfügung stellen. Auch über mehrere Schuljahre und Bundesländergrenzen hinweg. Nicht ohne Grund bezeichnen die Gründer Nico und Alex ihre App als „Lehrbuch der Zukunft“.

Simpleclub ist für alle da

Hier endet der Nutzwert von Simpleclub aber nicht, denn auch Lehrer:innen können die Lernsoftware verwenden und das kostenlos. Sind sie an der Integrierung digitaler Lerninhalte in ihrem Unterricht interessiert, können Lehrer:innen mit Simpleclub nicht nur ihren eigenen Unterricht, sondern auch die Heimarbeit ihrer Schüler:innen einfacher strukturieren. Sogar ganze Lehrpläne kann die App ausgeben.

Schüler:innen können Simpleclub ebenfalls kostenlos nutzen, wenn auch nicht im gesamten Umfang. Denn die Gründer sind davon überzeugt, dass Bildung für alle zugänglich sein muss.

Allerdings bieten sie auch ein Abomodell an, das im Schuljahr-Modell 7,50 Euro pro Monat kostet und einige hilfreiche Optionen freischaltet. Mehr Informationen dazu kannst du auf ihrer Webseite finden.

Die Entstehungsgeschichte

Bereits in der elften Klasse machten sich Gründer Nico und Alex – nach eigenen Aussagen gute Schüler – Gedanken darum, wie sie Schüler:innen dabei helfen könnten, ihre Lerndefizite selbstständig nachzuarbeiten. Deshalb starteten sie einen Youtube-Kanal mit Fokus auf Mathenachhilfe.

Denn aus ihrer Perspektive waren die damaligen Hilfsangebote auf der Videoplattform zu langweilig. Mit dem Anspruch „die coolsten“ Nachhilfevideos für Mathethemen zur Verfügung zu stellen, starteten die beiden Gründer also ihr Projekt. Das heutige Ergebnis dieser initialen Idee ist Simpleclub und es ist diesem Anspruch bis heute treu geblieben.

Interview mit den Simpleclub-Gründern

Wenn du mehr über Simpleclub, die Probleme des Schulsystems und die Ziele der Gründer hören möchtest, kannst du dir auch unser Interview mit ihnen anhören. Dieses erschien in Episode 109 unseres Podcasts Schleifenquadrat.

Der Mehrwert von Simpleclub

Mit dem Motto „Lehre auf Augenhöhe“ orientieren sich Nico und Alex eng an den Bedürfnissen von Schüler:innen, um so die Defizite auszugleichen, die sie im derzeitigen Schulsystem wahrnehmen. Dazu gehört für sie in erster Linie die Angst vor der Digitalisierung, die das heutige Lernen von Schüler:innen aber maßgeblich prägen.

Auch wenn einzelne Lehrer:innen versuchen, diesen Bedürfnissen nachzukommen und zum Beispiel auch Simpleclub nutzen, sehen die Gründer größeres Potenzial für Fortschritte in diesem Bereich, wenn Schulen die Möglichkeiten nutzen, die die Digitalisierung bietet.

Was aus der Perspektive der Gründer fehlt, ist oft nicht das Interesse daran, sondern vielmehr das Geld. Hinzu kommt die Furcht vor dem ersten Schritt zu etwas Neuem. Schulen sollten ihrer Meinung nach deshalb mehr Förderung erhalten, die es ihnen ermöglicht, in Angebote wie Simpleclub zu investieren.

Um sich der Angst vor einer womöglichen Fehlinvestition bei Schulen und anderen Lehreinrichtungen anzunehmen, strebt das Unternehmen um Simpleclub deshalb derzeit den Erwerb einer offiziellen Lehrbuchlizenz an, um damit zu zeigen, wie hilfreich die App auch für Schulen sein kann.

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