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Galaxy S8: Darum ist die Gesichtserkennung keine gute Idee

Das Galaxy S8 ist noch nicht einmal auf dem Markt, da hat es schon ein Problem: Denn einem Video zufolge, das aktuell im Netz die Runde macht, kann die Gesichtserkennungs-Funktion des neuen Samsung-Smartphones offenbar mit einem einfachen Foto ausgehebelt werden. Die Funktion ist offenbar nicht dazu in der Lage den Unterschied zwischen einem echten Gesicht und einem Bild zu erkennen.

Samsung hat am vergangenen Mittwoch sein neues Flaggschiff-Smartphone, das Galaxy S8, vorgestellt. Dieses Telefon zeichnet sich durch diverse, teils auch gut durchdachte, Neuerungen aus. Eine dieser Neuerungen sind die Sicherheitssysteme des Telefons. Denn es wird beim Galaxy S8 möglich sein, sich nicht nur mit einem Passwort, einem PIN, einem Muster oder dem Fingerabdruck zu authentifizieren beziehungsweise einzuloggen. Das Gerät wird auch einen Iris-Scanner und eine Gesichtserkennung besitzen.

Zumindest die Gesichtserkennung ist aber offenbar gar keine gute Idee. Denn die Tiefenwahrnehmung der Gesichtserkennung scheint nur sehr unzufriedenstellend zu funktionieren. Ersten Tests zufolge ist es möglich, die Gesichtserkennung des Galaxy S8 mit einem einfachen Foto auszutricksen. Das Feature des Smartphones kann offenbar nicht zuverlässig zwischen einem echten Gesicht und dem Bild eines Gesichts unterscheiden.

Alle biometrischen Sicherheits-Features sind problematisch

Das ist eine mittlere Katastrophe und damit ist diese Feature als Sicherheits- und Authentifizierungsfunktion vollständig nutzlos. Zwar sind all biometrischen Erkennungsmöglichkeiten mit Vorsicht zu genießen, weil eben auch ein Fingerabdruck mit einigem Aufwand kopiert werden kann und der Fingerabdruck nicht geändert werden kann. Aber die Kopie eines Fingerabdrucks oder die genaue Duplizierung einer Iris ist im Vergleich zu einem einfachen Foto eines Gesichts recht schwierig.

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