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Obsoletes Modell: Dieses MacBook Pro repariert Apple ab sofort nicht mehr

Dieser Monat startet für einige Nutzer mit einer schlechten Nachricht: Apple hat wieder ein MacBook Pro in Rente geschickt und stellt damit keinen Service mehr bereit. Betroffen ist dieses Mal das MacBook Pro mit 13"-Display aus 2012.

Vintage-Produkte sind ...

... Produkte, die seit über fünf, aber höchstens sieben Jahren nicht mehr verkauft werden. Vintage-Mac-, -iPhone-, -iPad-, -iPod- und -Apple TV-Produkte erhalten weiterhin Hardware-Service von Apple Service Providern, einschließlich Apple Stores, vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Beständen bzw. wie gesetzlich vorgeschrieben.

Wir kennen es aus vielen Bereichen: Viele Hersteller stellen nach wenigen Jahren die Produktion von Ersatzteilen ein. Apple ist hier keine Ausnahme und arbeitet nach einem eigenen Zeitplan. Nach etwa sieben Jahren gehören die meisten Produkte zum alten Eisen und erhalten damit offiziell keine Reparaturen mehr. In einigen Fällen kann sich dies auch länger herauszögern – wie beim 13" MacBook Pro aus 2012.

Ab April 2021 keine Reparaturen mehr möglich

Wie die Website MacRumors berichtet, reiht sich das 13" MacBook Pro mit Retina-Display nun hinter dem ersten 15-Zoll-Modell ein, das Apple bereits im Sommer 2020 für obsolet erklärte. Nun triffst es auch das kleinere Modell, das noch bis Ende März 2021 von Apple sowie Servicepartnern repariert wurde. Ausnahmen bei den Hardware-Reparaturen soll es nicht geben und somit wird das kleine MacBook Pro mit Retina-Display obsolet beziehungsweise abgekündigt.

Abgekündigte Produkte sind ...

... Produkte, deren Verkauf vor mehr als sieben Jahren eingestellt wurden. Beats-Produkte der Marke Monster werden unabhängig vom Kaufdatum als abgekündigt betrachtet. Apple hat den Hardwareservice für abgekündigte Produkte ausnahmslos eingestellt. Service Provider können keine Ersatzteile für abgekündigte Produkte bestellen.

Obsolet: Das bedeutet es für dich

Wenn du Probleme mit deinem MacBook Pro (13", Retina, Ende 2012) wie etwa einen schlechten Akku haben solltest, dann vereinbare schnell einen Termin mit Apple oder einem Apple Serviceprovider, um noch eine Reparatur zu erhalten. Auch wenn dies in der aktuellen Lage schwierig erscheint, ist dies notwendig. Da es laut Apple keine neuen Ersatzteile für das Gerät geben wird und nun nur noch Lagerbestände zum Einsatz kommen. Sobald diese aufgebraucht sind, ist auch die Reparatur bei Service-Partnern nur eingeschränkt möglich.

Frei Werkstätten könnten vielleicht Drittanbieter-Hardware verbauen. In einigen Fällen kannst du vermutlich auch selbst Hand anlegen oder einen unabhängigen Reparaturshop finden, der dir gegebenenfalls weiterhilft. Besonders beim Akku sollte man nichts dem Zufall überlassen und auf eine ordentliche Qualität achten.

Seid ihr betroffen oder schaut ihr euch bereits nach einem Ersatz um? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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