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Philips versetzt runde Hue-Bridge in den Ruhestand

Philips hat zwei verschiedene Bridges für sein Hue-Lichtsystem. Die runde Bridge wird ab dem 30. April nicht mehr unterstützt. Das hat für die Nutzer je nach Einsatzzweck mehr oder minder drastische Folgen.

Philips hat die runde Bridge V1 abgekündigt. Ab dem 30. April 2020 wird es keine Software- und Sicherheitsupdates mehr geben, aber das ist nicht alles. Philips wird auch die Server abschalten, über die die Nutzer ihre Lampen über das Internet aus der Ferne steuern konnten. Im privaten Haushalt funktioniert die runde Bridge weiterhin, aber eben nur lokal.

Das aktuelle, quadratische Modell, das Apples HomeKit unterstützt, wird weiterhin wie gewohnt funktionieren. Nun machen sich allerdings Nutzer angesichts von Philips Updatepolitik auch Sorgen, dass die eckige Bridge bald nicht mehr unterstützt wird. Philips wischt solche Bedenken weg und schreibt, dass man die Ressourcen voll auf die aktuelle Bridge konzentrieren werde und derzeit nicht an einer neuen Hardware gearbeitet wird.

Eine wirkliche Notwendigkeit, die Onlinedienste für die erste Generation abzuschalten, gibt es nicht. Es dürfte für Philips schlicht zu teuer geworden sein, beide Systeme parallel zu bedienen. Womöglich ist der entscheidende Punkt, dass keine Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt werden sollen.

Sollten Sie die runde Philips Hue Bridge besitzen und auf die neue, eckige Bridge umsteigen wollen, so können Sie die Einstellungen einfach auf die neue Bridge übertragen und so das HomeKit nutzen. Das neuere Modell erhalten Sie für ungefähr 40 Euro. 

Sind Sie von Philips’ Entscheidung, das runde Gateway nicht mehr zu unterstützen, betroffen? Was werden Sie tun: Die Onlinesteuerung nicht mehr nutzen oder sich eine neue Bridge besorgen? Schreiben Sie uns zu ihrer Entscheidung in die Kommentare unterhalb des Artikels!

Produkthinweis

Philips Hue Bridge, zentrales, intelligentes Steuerelement des Hue Systems

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