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So halfen Soziale Netzwerke nach den Anschlägen in Paris

Am vergangenen Freitag haben Terroristen mehrere koordinierte Selbstmord-Anschläge in Paris verübt. Die Terroristen rissen mehr als hundert Menschen mit in den Tod und verletzten bei ihren Anschlägen auf einen Konzertsaal, mehrere Restaurants und auf das Stadion Stade de France viele Menschen teilweise schwer. Direkt nach den Anschlägen spielten Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter eine wichtige Rolle.

Nach den Anschlägen in Paris am vergangenen Freitag, bei denen 129 Menschen starben und mehrere hundert Menschen teils schwer verletzt wurden, haben Soziale Netzwerke eine wichtige Rolle gespielt. Angehörige und Freunde aus aller Welt haben beispielsweise über Twitter erfahren, dass ihren Freunden und Verwandten nichts passiert ist.

Twitter

Über Twitter haben Einwohner und Besucher von Paris verkündet, dass ihnen nichts passiert ist und sie sich in Sicherheit befinden. Eine viel wichtigere Rolle spielte jedoch die Möglichkeit Aufrufe an viele Menschen zu schicken. So gab es mehrere Tweets, mit denen Angehörige und Freunde Informationen zu (noch) vermissten Personen sammeln wollten, die sich am Freitag Abend an einem der Orte, an denen Anschläge verübt wurden, aufgehalten hatten.

Auch Hilferufe wurden über Twitter abgesetzt: In einigen Tweets berichten Opfer und Zeugen der Anschläge, was genau gerade passiert und dass dringend Hilfe durch die Polizei und Rettungsdienste benötigt wird.

Unter dem Hashtag #PorteOuverte (#OffeneTür) haben Pariser Bürger außerdem verraten, wo sie wohnen und dass sie Leute ins Haus lassen, die von öffentlichen Plätzen flüchten und sich in Sicherheit bringen möchten.

Facebook

Auch über Facebook suchten Freunde und Verwandte nach Menschen, die sich während der Anschläge in Paris aufhielten. Besucher und Einwohner von Paris setzen gleichzeitig auch Status-Meldungen ab, in denen sie angaben, dass sie in Sicherheit sind.

Facebook hat zudem eine Funktion namens SafteyCheck aktiviert. Auf der eigens eingerichteten Facebook-Seite konnten sich Nutzer selbst oder andere Menschen als sicher markieren. Anschließend stand auf den Profilseiten der markierten Nutzer für alle lesbar, dass die Person in Sicherheit sei.

Google

Google hat die Telefonfunktion seiner Anwendung Hangouts nach den Anschlägen für Telefonate nach Frankreich beziehungsweise aus Frankreich kostenlos gemacht. Freunde und Verwandte konnte somit kostenlos von ihrem Hangouts-Konto auf einer Telefonnummer anrufen und sich persönlich versichern, ob alles in Ordnung ist.

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