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So will Amazon in Zukunft Produkte ausliefern

Manchmal fragt man sich, ob bei Amazon nicht die Fantasie ein wenig durchgegangen ist. Denn das Unternehmen plant offenbar fliegende Warenhäuser. Allerdings hat man sich das auch vor drei Jahren gedacht, als zum ersten Mal Pläne bekannt wurde, dass der Online-Händler in Zukunft Pakete per Drohne ausliefern möchte. Und mittlerweile wurde die erste Drohnenlieferung auch schon erfolgreich getestet.

Dass Amazon Pakete in Zukunft via Drohne ausliefern möchte ist bekannt. Es gab auch schon einen ersten erfolgreichen Test in England. Nun wurden aber die etwas weiter in der Zukunft liegenden Pläne des Online-Händlers bekannt. Und die muten nahezu fantastisch an. Denn Amazon plant offenbar fliegende Warenhäuser. Amazon nennt diese Warenhäuser „Airborne Fulfilment Centers“ oder kurz „AFC“

Dies geht aus einem Patent hervor, das Amazon bereits im April 2016 erhalten hatte, das aber bisher untergegangen ist. Diesem Patent zufolge ist die Lieferung per Drohne nach wie vor das tragende Element. Allerdings soll durch diese Erfindung nun ein Problem gelöst werden, das bei der Drohnen-Zustellung von Paketen auftritt. Denn Drohnen haben nur eine sehr begrenzte Reichweite. Ein Paket von einem Lieferzentrum zum Kunden zu bringen soll Amazons Vorstellungen zufolge zudem nur circa 30 Minuten benötigen. Gebiete, die außerhalb dieser Reichweite liegen, können von den Drohnen somit nicht angeflogen werden.

Die fliegenden Warenhäuser würden bei einem regulären Lieferzentrum landen und dort bestückt. Diese AFCs sollen zudem mit Kühl-Abteilungen ausgestattet sein und damit auch Lebensmittel transportieren können. Gleichzeitig fliegen in den AFCs Drohnen mit, die dort offenbar auch eine Ladestation haben. Anschließend liefern Drohnen Pakete von den fliegenden Warenhäusern zum Kunden.

Amazons fliegende Warenhäuser sollen auch für Großveranstaltungen geeignet sein

Amazon beschreibt im Patentantrag auch, dass sich dieses System speziell für Großveranstaltungen eigenen könnte. Denn Snacks oder andere Kleinigkeiten könnten mithilfe des Zeppelin-ähnlichen Warenhauses direkt an die Besucher des Events ausgeliefert werden. Zudem soll es größere Shuttles geben, die die AFCs auch in der Luft bestücken können, mit neuen Drohnen versorgen können oder Passagiere zu den fliegenden Warenhäusern bringen können. Letzteres ist wohl in erster Linie für Tech-Support gedacht.

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