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Spiele: Neues für Gamer

Wir stellen Ihnen regelmäßig neue Highlights im App Store, bei Steam und Co. vor. Dieses Mal mit von der Partie „Hitman“ und „Slay the Spire“. Außerdem gibt es den Konsolen-Tipp „Days Gone“ und Sie erfahren Neuigkeiten zu Aspyr, Steam und Stadia.

Hitman

In Hitman bereist der Spieler als Auftragsmörder Agent 47 die Welt. Die Neuauflage des etwas anderen Third-Person-Shooters aus dem Jahr 2016 schickt Sie unter anderem nach Marrakesch und Bangkok. Jede Episode samt dessen Zielperson entwickelt sich zum spannenden Rätsel, denn der jeweilige Auftragsmord kann in aller Regel auf verschiedenste Weise ausgeführt werden.

Tatsächlich spielt sich Hitman eher wie eine Partie Schach denn wie eine Runde eines „Knallbumm“-Shooters vom Schlage etwa eines „Call of Duty“ – wer blind drauflos stürmt, hat keine Chance. Nur bedachtes Vorgehen unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort lässt Agent 47 sein moralisch fragwürdiges Tagewerk vollbringen. Fair ist, dass sich das Spiel nicht nur kostenlos ausprobieren, sondern auch häppchenweise in Form von Episoden kaufen lässt – man zahlt nur, was man auch spielt.

Fazit: 18 Jahre oder älter, besonnen aber nicht zimperlich? Dann werden Sie in der Rolle des Agent 47 viel Spaß haben.

Days Gone

Days Gone ist ein Spätzünder. Der Open-World-Titel rund um den Biker Deacon St. John und seinen Kampf um das Überleben mitten in der Zombieapokalypse wirkt in den ersten Stunden zunächst wie ein langatmiger Mischmasch aus TV-Serien wie „The Walking Dead“ und „Sons of Anarchy“. Erst nach etwa acht Spielstunden nehmen Story und Spielmechanik an Fahrt auf – das dann aber auch richtig, um für mindestens 30 weitere Stunden sehr gut zu unterhalten. Grafik und Sound sind überragend, die Wildnis Oregons ein erfrischend neuer Schauplatz und der Mix aus Charakterentwicklung, Story, Erkundung per Bike und starken Kämpfen die Zutaten, die Days Gone zu einem der besten Spiele 2019 machen.

Days Gone ist Playstation-4-exklusiv. Der Preis: 60 Euro.

Slay the Spire

Der Klassiker „Magic: The Gathering“ und hierzulande vor allem Dominion, das „Spiel des Jahres 2009“, gehören zu den bekanntesten Kartenspielen, die sich des Mechanismus des Deck-Buildings bedienen. Kern eines Deck-Building-Spiels ist es, einen Stapel aus verschiedensten Karten zusammenzustellen und diese ihren Wert beziehungsweise Aktionen betreffend dem Spielverlauf passend einzusetzen und zu optimieren. In dem Indie-Hit „Slay the Spire“ trifft dieses Deck-Building auf die Mechanik des Roguelike-Genres, welches sich vereinfacht ausgedrückt dadurch definiert, dass man nach dem Ableben der Spielfigur von vorn beginnen muss.

Zum Start wählt man einen von drei Charakteren mit individuellen Stärken und Schwächen, um sich anschließend Stock für Stock durch den namensgebenden Spitzturm zu kämpfen. Die Kämpfe sind rundenbasiert, wobei die Karten wie in einem Rollenspiel Angriffe darstellen können, den Spieler zu verteidigen vermögen oder dem Gegner einen Malus verpassen. Ist man erfolgreich, erhält man diverse Beute und natürlich auch die Chance auf neue und bessere Karten. Vor dem Erreichen eines neuen Stockwerks gilt es schließlich, einen besonders starken Bossgegner zu bezwingen – der dabei oft zuvor erlernte Strategien auf den Kopf stellt und für nichtig erklärt. Auf dem die grauen Zellen fordernden Weg zur Turmspitze gewährt das Spiel immer wieder die Gelegenheit zum Aufwerten von Karten. Der Wiederspielwert ist hoch. Slay the Spire ist bislang unser liebstes Mac-Spiel 2019.

Fazit: Optisch macht Slay the Spire nicht viel her. Doch die Spielspaßformel stimmt: „Nur noch eine Runde“ kann hier schnell in durchzockten Nächten enden.

Aspyr reagiert auf Catalina

Mit macOS Catalina stellt Apple die Unterstützung von 32-Bit-Software ein. Aspyr hat sich deshalb dazu entschlossen, den Verkauf betroffener Spiele, etwa von „Bioshock Infinite“ und „Borderlands: The Pre-Sequel“, einzustellen. Wer diese bereits besitzt, kann natürlich weiterhin spielen – aber eben nur dann, wenn er im Herbst nicht auf macOS 10.15 wechselt.

Steam generalüberholt

Der Steam-Client wirkt angestaubt. Das weiß auch Betreiber Valve und unterzieht seinen plattformübergreifend verfügbaren Spieleshop einer Generalüberholung – erste Bilder sind bereits in Umlauf, einen konkreten Starttermin gibt es aber noch nicht. Ob der Konkurrenz etwa durch den Epic Games Store darf man aber auf ein Erscheinen noch in diesem Jahr tippen.

Stadia kommt im Herbst

Google bringt Spiele per Cloud auf den Mac. Im November geht es los – vorausgesetzt, man legt 130 Euro für das Gründerpaket, bestehend aus Gamepad, Chromecast Ultra und drei Monate 4K-Spiele-Streaming, hin. 2020 soll dann die kostenfreie Variante mit 1080p-Auflösung folgen. Spiele müssen Sie dann separat erwerben.

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