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Spotify will Obama anwerben

Spotify möchte in Zukunft US-Präsident Barack Obama als Präsident für Wiedergabelisten beschäftigen. Das Unternehmen aus Schweden hat eine entsprechende Stelle ausgeschrieben, deren vorausgesetzte Qualifikationen ausschließlich auf den scheidenden Präsidenten der USA passen. Der Musik-Streaming-Dienst reagiert damit auf einen Scherz, den Obama vor einigen Tagen auf einer Veranstaltung im Weißen Haus gemacht hatte.

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify hat dem aus dem Amt scheidenden US-Präsidenten Barack Obama ein Job-Angebot gemacht. Das Angebot erfolgte nicht direkt an Obama. Spotify hat aber eine Stelle als „Playlisten-Präsident“ ausgeschrieben, die auf Obama maßgeschneidert ist. So soll ein Bewerber für diese Position unter anderem acht Jahre Erfahrung als Führer eines Staates mitbringen, einen Nobelpreis haben und außerdem eine gewisse Routine beim Erstellen von Wiedergabelisten besitzen.

Zusammengenommen treffen die Bedingungen ausschließlich auf Barack Obama zu. Er war acht Jahre lang der Präsident der USA, erhielt vor Amtsantritt den Friedensnobelpreis und hat sich während seiner Amtszeit immer wieder als DJ im Weißen Haus betätigt. Dabei griff Obama immer wieder auf den Musik-Streaming-Dienst Spotify zurück, um Musik-Wiedergabelisten für Veranstaltungen im Weißen Haus zu erstellen.

Spotify greift Scherz Obamas auf

Spotify reagiert damit auf einen Scherz Obamas. Dieser scheidet am 20. Januar 2017 aus dem Amt. Am gleichen Tag wird sein gewählter Nachfolger, Donald Trump, vereidigt. Obama selbst hat noch keine Aufgabe für die Zeit nach seiner US-Präsidentschaft angenommen. Auf einer Abschiedsveranstaltung im Weißen Haus scherzte er in diesem Zusammenhang vor einigen Tagen, dass er immer noch auf ein Angebot von Spotify warte, schließlich hätten alle seine Mitarbeiter seine Wiedergabelisten geliebt.

US-Präsidenten führen nach ihrer Amtszeit nur selten einen „echten“ Job aus. Oft betätigen sie sich als Sonderbotschafter oder Schirmherren von Wohltätigkeitsorganisationen oder halten Reden. Bill Clinton hat mit seinen Reden in den vergangenen 16 Jahren beispielsweise hunderte Millionen US-Dollar verdient. George W. Bush hat sich dagegen weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, betätigt sich als Maler und betreibt seine Ranch in Texas.

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