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MacBook Pro jetzt kaufen? Deshalb ist es keine gute Idee

Im November 2020 aktualisiert Apple das MacBook Pro zuletzt. Mit dem M1-Chip ausgerüstet ist es besonders leistungsstark, aber dennoch sollte man mit dem Kauf warten. Wir verraten dir warum.

In 2020 überraschte Apple mit mehr als einem Update für das MacBook Pro mit 13-Zoll-Display. Im Sommer spendierte man dem kleinen Pro-Notebook endlich wieder eine ordentliche Tastatur mit Scherenmechanismus, nachdem man jahrelang das fehlerhafte Butterfly-Keyboard verbaute. Zusätzlich dazu zogen Intels Prozessoren der zehnten Generation ein, die erstmals optionalen Arbeitsspeicher bis 32 GB zuließen.

Nur sechs Monate später folgte im November ein weiteres Update für das Einsteigermodell. Apple kündigte den Wechsel zu Apple Silicon an und integrierte den M1-Chip, der jedoch nu bis zu 16 GB RAM unterstützt, aber dafür die Leistung eines 16" MacBook Pro bietet. Letzteres aktualisierte Apple in 2020 übrigens gar nicht, sodass ein Update in 2021 äußerst wahrscheinlich ist. Doch warum sollte man jetzt genau warten, wenn die aktuellen Modelle doch schon sehr gute Leistung bieten?

Warten auf das 16" MacBook Pro

Wie schon erwähnt, erhielt das große 16-Zoll-Modell seit seiner Markteinführung im November 2019 noch kein Upgrade. Mit der neuesten Prozessoren-Generation, größerem Display und mehr Arbeitsspeicher stellt es noch immer eine solide Wahl dar. Jedoch legen es Apples bisherige Updatezyklen nahe, dass spätestens 2021 ein umfangreiches Update erfolgen könnte. Aus diesem Grund sollte aktuell nur jemand das Gerät kaufen, wenn es unbedingt notwendig ist. Ansonsten empfehlen wir das Warten auf die neue Generation. 

Diese soll es laut diversen Gerüchten in sich haben. Es wird spekuliert, dass Apple vielleicht die Touch Bar fallen lässt und wieder auf die bewährten Funktionstasten setzt. Zusätzlich wird erwartet, dass Apple vielleicht auch eine neue Display-Technologie einsetzt, um die Pro-Modelle auf iPhone-Niveau zu heben. Dazu soll ein Mini-LED-Display zum Einsatz kommen. Damit könnte Apple ähnlich hohe Kontraste wie bei einem OLED-Display erreichen und verzichtet dabei aber auf Effekte wie das Einbrennen. Weiter heißt es aus Expertenkreisen auch, dass Apple eine stärkere Version des M1-Chips für das Higher-End-Modell plant. Dadurch steigt nicht nur die Leistung, sondern vor allem aber die mögliche Akkulaufzeit, die schon beim 13" MacBook Pro mit M1-Chip bei bis zu 20 Stunden liegen kann.

13" MacBook Pro: Wird es aktualisiert?

Beim 13" MacBook Pro sieht es ähnlich aus wie beim großen Bruder. Auch hier sollen sämtliche genannten Features kommen, wobei man hier wohl noch in Einsteiger- und Spitzenmodell unterscheiden wird. Ersteres soll weiterhin den M1-Chip erhalten, während die bessere Ausführung mehr Leistung erhält. Jedoch dürfte die größte Änderung darin bestehen, dass Apple für das neue Modell auf die 13-Zoll-Variante verzichten könnte. Stattdessen soll das Display auf 14 Zoll anwachsen, während man die Gesamtgröße nahezu beibehält. 

Letzten Gerüchten zufolge soll Apple noch besondere Neuerungen planen, die schon allein genommen für ein längeres Warten entschädigen. Wie es heißt, soll das Unternehmen nämlich verschiedene Anschlüsse zurückbringen und mit der kommenden Generation nicht mehr ausschließlich auf USB-C setzen. Beim 16"-Modell könnte auch der SD-Kartenleser ein Comeback feiern, während beide Geräte wieder MagSafe zum Aufladen erhalten sollen. 

Natürlich kann man noch immer länger warten und bekommt in der Regel ein besseres Gerät, aber in diesem Fall könnte sich die zusätzliche Wartezeit mehr als auszahlen, wenn man größere Displays, mehr Leistung sowie einige bekannte Anschlüsse als Gegenwert bekommt.

Es gilt wie immer: Wenn du es nicht unbedingt benötigst, weil etwa dein aktuelles Gerät ausgefallen ist, solltest du mit dem Kauf noch warten.  

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