FABtotum druckt, scannt und fräst in 3D

Geschrieben von Andreas Donath
23.08.2013
14:07 Uhr

3D-Drucker gibt es mittlerweile in allen Größen und Preislagen, doch einen Nachteil haben sie alle. Sie wollen 3D-Daten und die muss man erst einmal von dem gewünschten Gegenstand haben. Beim Fabtotum ist deshalb neben dem Drucker auch ein 3D-Scanner ins gleiche Gehäuse integriert worden.

(Bild: Indiegogo)FABtotum
(Bild: Indiegogo)FABtotum
(Bild: Indiegogo)FABtotum
(Bild: Indiegogo)FABtotum
Werbung

Der Fabtotum ist ein Würfel mit 36 cm Kantenlänge, der im Inneren sowohl einen Kunststoff-3D-Drucker, einen 3D-Scanner sowie eine Fräsmaschine enthält, mit der Plastik und Holz bearbeitet werden können. Wer will, kann damit kleinere Gegenstände erst einmal erfassen und dann kopieren, die Größe verändern oder gar am Rechner Modifikationen am 3D-Scan vornehmen.


Der Fabtotum kann von weichen Hölzern und Kunststoffen mit seinen austauschbaren Fräsköpfen auch Material abtragen. Mit dem 3D-Drucker können Gegenstände mit Maßen von maximal 210x240x240mm erzeugt werden. Beim Fräsen ist zu bedenken, dass die Höhe durch den Fräskopf etwas reduziert wird.

Über die Crowd-Plattform Indiegogo soll die Serienproduktion des ambitionierten Projekts finanziert werden. Ein Fabtotum soll rund 1.100 US-Dollar kosten. Wer das Gerät importiert, sollte allerdings bedenken, dass dabei noch Zoll und Einfuhrumsatzsteuer dazu kommen. Der Versand ist im Preis schon enthalten. Das Projekt benötigt insgesamt 50.000 US-Dollar und hat sein Ziel noch nicht erreicht. Allerdings ist dafür auch noch bis zum 7. Oktober 2013 Zeit.

Werbung
Cookies helfen uns, bei der Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Verstanden