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So genial wird iMessage in Zukunft

Wer schon einmal wütend oder betrunken eine Nachricht per iMessage verschickt und es kurz danach bereut hat, wird die Situation kennen: Nachträgliches Bearbeiten ist bei iMessage unmöglich. Das soll sich bald ändern.

Das U.S. Patent- und Markenamt hat eine neue Patentanmeldung von Apple mit der Nummer 20200133478 veröffentlicht, die eine interessante Änderung bei der iMessage-App zeigt. Apple will es ermöglichen, gesendete Nachrichten nachträglich zu bearbeiten, wie Apple Insider berichtet.

Auch eine Übersetzungsfunktion für fremdsprachliche Texte soll in iMessage eingebaut werden und eine verbesserte Gruppenfunktionen soll die Instant-Message-Anwendung ebenfalls erhalten. 

Das interessanteste Feature ist die Bearbeitungsoption. So kann der Nutzer allen Empfängern eine überarbeitete Version seiner Nachricht zukommen lassen, was im Chatverlauf auch notiert wird. Genauso geht beispielsweise Teams von Microsoft vor.

Derzeit ist die iMessage-Funktion nur ein Patentantrag

Wann diese Funktionen in iOS integriert werden, bleibt abzuwarten. Im Patentwesen geht es oft darum, der Konkurrenz bestimmte Anwendungsmöglichkeiten zur erschweren. In vielen Fällen werden die patentierten Konzepte gar nicht in die Realität umgesetzt, doch in diesem Fall erwarten wir von Apple schon, dass die teilweise etwas antiquiert wirkende iMessage-Funktion mit neuen Funktionen verbessert wird. Ob das allerdings schon in iOS 14 der Fall sein wird, lässt sich nicht abschätzen. 

Wann erscheint iOS 14?

IOS 14 wird vermutlich im Sommer bei der virtuellen World Wide Developer Conference vorgestellt und geht dann zunächst bei registrierten Entwicklern und dann bei freiwilligen Testern in die Beta-Erprobung. Da Apple aber noch keinen Termin für das WWDC 2020 genannt hat, könnte sich der Launch auf den Spätherbst 2020 verschieben.

Produkthinweis

How To Make an iMessage Sticker Pack and Put It In The App Store Without Writing Any Code (English Edition)

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