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So leicht könnte Apple seinen Mitbewerber Fitbit zerstören

FitBit und nicht Apple ist der Marktführer im Wearable-Markt. Wearable-Nutzer bevorzugen offenbar keine Smartwatch, sondern wünschen sich hauptsächlich günstige Geräte, die vor allem eines können: die Aktivitäten des Trägers aufzuzeichnen. Apple steht in diesem Bereich aber nicht hinter FitBit, weil das Unternehmen es nicht besser kann, sondern weil es offenbar nicht will. Ein einziges neues Gerät Apples könnte ausreichen um FitBit das Wasser abzugraben.

Apple hat bisher nicht verraten, wie viele Apple Watches das Unternehmen verkaufen konnte. Die absolute Zahl wird auf irgendetwas zwischen 10 Millionen und 20 Millionen geschätzt. Damit ist die Apple Watch zwar die mit Abstand dominierende Smartwatch. Im Werables-Markt landet das Unternehmen aber nur auf den Plätzen. Der Markführer bei den Wearables ist FitBit. Denn FitBit macht einiges richtig: Die meisten FitBit-Geräte konzentrieren sich beinahe ausschließlich auf ihre Aufgabe als Fitness- und Aktivitäts-Tracker – auch wenn es bereits einige „FitBits“ gibt, die deutlich mehr können. Gleichzeitig sind die meisten FitBit-Geräte recht günstig. Die aktuelle Produkt-Reihe startet bei rund 50 US-Dollar. Das teuerste FitBit kostet rund 250 US-Dollar.

Nutzer wollen für Wearables offenbar nicht sehr viel Geld ausgeben und legen scheinbar großen Wert auf einige wenige Funktionen. Apple hat bisher gar nicht versucht, in diesem Markt einzusteigen. Bei der Apple Watch handelt es sich um eine Smartwatch, die per Definition ein Allround-Gerät ist, das hochwertig und deshalb auch nicht ganz billig ist. Sollte sich Apple jedoch jemals dazu entscheiden einen dezidierten Fitness-Tracker auf den Markt zu bringen, der hochwertig gebaut ist und sich auf einige wenige Aufgaben konzentriert, wäre FitBit wohl recht schnell am Ende. Zumal so ein neues Apple-Werable auch deutlich günstiger hergestellt und verkauft werden könnte als eine Apple Watch. Denn auch Apple macht vieles richtig: Gut durchdachte, hochwertige Geräte Apples brechen oft die Marktmacht bereits existierender Geräte anderer Hersteller – wie es auch die Apple Watch bewiesen hat: Apple konnte mehr Smartwatches verkaufen als alle anderen Hersteller zusammen, obwohl die Uhr deutlich später gestartet ist.

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