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WhatsApp: So will dich die Facebook-Tochter nun beruhigen

WhatsApp hat über das Wochenende eigene Status-Mitteilung bereitgestellt und will damit die Angst vor den neuen Datenschutzbestimmungen nehmen.

Spätestens seit Jahresanfang sorgt WhatsApp für einigen Wirbel. In der ersten Januarwoche kündige die Facebook-Tochter an, dass man ab Anfang Februar weitere Daten mit dem Mutterunternehmen teilen werde. Wer dem nicht zustimmt, kann den Messenger nicht weiter verwenden, hieß es damals. Die Entwickler erhielten dafür große Kritik aus der Community, sodass einige Nutzer zu ohnehin besseren Alternativen wechselten. Im Fall von Telegram ging man einen Schritt weiter und führte sogar eine Möglichkeit ein, um Chats aus WhatsApp in den eigenen Messenger zu importieren.

WhatsApp will Nutzer halten und geht neue Wege

Mit der großen Abwanderung im Hinterkopf meldete man sich schnell zu Wort und revidierte die Entscheidung bis auf Weiteres. Außerdem stellte man die Datenverarbeitung richtig, sodass die neuen Richtlinien aufgrund der Gesetzeslage ohnehin nicht in der EU in Kraft getreten wären.

Der intensivere Datenaustausch mit Facebook ist daher zunächst vom Tisch und könnte dennoch wieder ein Thema werden. Zu dieser Vermutung führt Schritt, den wir bislang nur von Telegram oder Snapchat kennen. Wie die Website The Verge berichtet, hat WhatsApp über das Wochenende eine neue Aktion gestartet, um für mehr Transparenz zu sorgen.

In den Statusmeldungen gab man an, dass man hier ab sofort Informationen zu Funktionen und Updates geben möchte. In den ersten Meldungen ging man daher auf den Datenschutz ein. Man bekräftigte erneut, dass man sich dem Datenschutz verschrieben hat und dies nichts Neues sei. Daneben gab man an, dass man weder private Konversationen weder mitlesen noch mithören kann, da die Chats von Ende-zu-Ende verschlüsselt sind. 

Es bleibt abzuwarten, wie WhatsApp das Feature weiter nutzen wird. Die ersten Meldungen machen jedoch klar, dass man die Abwanderung verhindern will und man zukünftig für mehr Transparenz sorgt. Was haltet ihr davon? Ist es ein verzweifelter Versuch oder doch eine Geste der Wiedergutmachung? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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