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Helmkamera Test: 9 Modelle für Action-Liebhaber

Sie suchen eine Helmkamera oder Action Camera, finden sich aber im vielfältigen Markt nicht zurecht? Hier haben wir für jeden Geldbeutel die passende Kamera aufgelistet – von den Marktführern GoPro und Sony bis zur Schnäppchen-Cam von Braun. Außerdem steigt Drohnen-Riese DJI in das Action-Cam Segment ein, muss sich die Konkurrenz fürchten? In dieser Marktübersicht geben wir Ihnen einen Überblick auf neun aktuelle Modelle.

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In unserer Galerie (s. oben) finden Sie die einzelnen Tests der Kameras. Zur Übersicht haben wir hier alle Modelle aufgelistet: 

Das sollte eine Helmkamera o. Action Camera mitbringen

Wer sich eine Helmkamera zulegen möchte hat, die Qual der Wahl, denn das Angebot ist groß. Wir stellen Ihnen hier neun aktuelle Modelle vor, darunter die GoPro Hero 7 Black und den DJI Osmo Action. Alle der aufgeführten Geräte unterstützen 4K-Video-Aufnahmen, doch unterscheiden sie sich hierbei unter anderem in der Bildrate und der Aufnahmedauer. Es lohnt sich also einen Blick in die technischen Daten zu werfen.

Neben einer hohen Videoauflösung, sollte eine Action-Cam robust sein und folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Die Videoauflösung sollte Full HD oder 4K betragen und die Bildrate nicht unter 24 fps (frames per second = Bilder pro Sekunde) liegen.
  • Ein Display zur Bildkontrolle ist vorteilhaft. Mehr Flexibilität gewährt dabei ein externer Monitor, wie beispielsweise der, der Sony FDR-X3000R mit Live-View-Fernbedienung oder das zweite Display auf der Kameravorderseite des Osmo Action
  • Drahtlose Steuermöglichkeiten via Wi-Fi und zugehöriger App vereinfachen die Handhabung
  • Wassergeschütztes Gehäuse oder wahlweise externes Unterwassergehäuse für den Einsatz im Schnee und Unterwasser.
  • Wechselbarer Akku - unterwegs lässt sich die Action-Cam so länger nutzen
  • Im Lieferumfang sollten unterschiedliche Halterungen inbegriffen sein
  • USB-C und Mirco-HDMI-Anschlussmöglichkeit

GoPro Hero 7 Black vs. DJI Osmo Action

Diesem Duell möchten wir einen zusätzlichen Abschnitt des Artikels widmen und beginnen zunächst mit einem kurzen Rückblick ins Jahr 2016: GoPro stellt mit der Karma seine erste Drohne vor, um sich Marktanteile in dem von DJI dominierten Drohnenmarkt zu sichern. Gut 1,5 Jahre später dann der Rückzug: GoPro kapituliert und stellt seine erste und einzige Drohne ein. Mit dem Osmo Action ist es nun ähnlich–nur genau andersherum. DJI, der Spezialist für Foto- und Videodrohnen wildert mit dem Osmo Action in GoPro-Gewässern. Doch dieser Ausflug sieht nach unserem Kurztest weitaus vielversprechender aus als der damalige Karma-Versuch.

DJIs 124 Gramm leichte Action-Cam ist mit einem 1/2,3-CMOS-Sensor ausgestattet, der Fotos mit bis zu 12 Megapixel und Videos in bis zu 4K-Auflösung und 60 Bildern pro Sekunde aufnimmt. Ein Highlight der Kamera ist ein zweites Display auf der Kameravorderseite, dass Selbstporträts vereinfacht. Der rückseitige, 2,25 Zoll große Monitor ist berührungsempfindlich und erlaubt eine einfache Bedienung. Alternativ lässt sich der Osmo Action auch per Sprachsteuerung und kostenfreier App (erhältlich für Android und iOS) bedienen. Dank der elektronischen Bildstabilisierung RockSteady sollen mit dem Osmo Action trotz ruppiger Action butterweiche Videoaufnahmen möglich sein. Und genau das bestätigt unser Kurztest.

Die HyperSmooth-Videofunktion der GoPro Hero 7 Black kompensiert Verwacklungen bereits beeindruckend gut. Die RockySteady-Funktion des Osmo Action legt hier noch eine Schippe drauf. Respekt!

- Nico Metzger, DigitalPHOTO-Redaktion

Die Aufnahmen werden sehr gut stabilisiert. Schade, dass die gelungene HDR-Funktion nicht mit RockSteady simultan kompatibel ist. Zeitlupenaufnahmen sind mit dem Osmo Action in Full-HD mit achtfacher Verlangsamung möglich. Der austauschbare Akku ist beim Filmen in 4K-Auflösung auf eine Laufzeit von gut einer Stunde ausgelegt. Unser Fazit: Da beide Action Cameras zur Zeit um 355 Euro erhältlich sind hat DJI eine starke Konkurrenz zur GoPro Hero7 Black im Angebot.

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