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Samsung gelingt Durchbruch bei Graphen: Kommen nun biegbare Smartphones und Wearables?

Das LG G Flex gibt es bereits hier zu Lande, das Galaxy Round beschränkt sich noch auf Südkorea - während gekrümmte Displays bereits serientauglich sind, war es bislang noch nicht möglich, vollkommen biegbare Geräte herzustellen. Das könnte sich bald ändern, denn Samsung hat einen wissenschaftlichen Durchbruch auf dem Forschungsgebiet der Graphen erzielt. Wir zeigen euch, was sich dahinter verbirgt und in welcher Form das in der Zukunft zum Einsatz kommen kann.

Das Forschungsinstitut Samsung Advanced Institute of Technology (SAIT) hat in Zusammenarbeit mit der Sungkyunkwan-Universität eine Lösung gefunden, wie sie die besondere Eigenschaften von Graphen, das heißt die Flexibilität und extreme Härte des hauchdünnen Materials, künftig synthetisch herstellen und auf Unterhaltungselektronik anwenden können. Das Ergebnis: Flexible Geräte und nicht mehr länger nur gekrümmte Displays.

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Der Durchbruch dürfte vor allem in der Herstellung von Wearables, wie Fitness-Tracker und Smartwatches, zum Einsatz kommen, das sich diese Geräte um das Handgelenk schlängeln.

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Bei Graphen handelt es sich um eine Kohlenstoff-Modifikation, die nicht nur biegsame und äußerst flexible ist, sondern auch durchsichtig sowie hitze- und elektrizitätleitend. Wann Samsung soweit ist, um Graphen für den Massenmarkt zu produzieren, steht allerdings noch nicht fest. So oder so, Samsung hat auf diesem Forschungsgebiet nun einen weiten Vorsprung gegenüber anderen, innovativen Unternehmen wie Apple ausgebaut, den die Konkurrenz erst einmal aufholen muss.

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