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Ein Satz laute Ohren: Smarte Kopfhörer samt Speicher und Mikro als Fitness-Tracker

Ein aus München stammendes Start-up-Unternehmen hat sich einen All-in-One-Kopfhörer ausgedacht, der Headset und Fitness-Tracker vereint. Die zugegeben clevere Erfindung hat sich bereits die Gunst der Fans zugezogen, denn die eingenommen Kickstarter-Fördergelder liegen bereits bei dem 4,5-fachen dessen, was die Entwickler sich vorgestellt haben.

Wearables gehören nicht zwangsweise ans Handgelenk, auf die Nase oder an die Kleidung, sondern finden genau so gut Platz in den Ohren. Richtig, nicht auf den Ohren, wo sie trendige Hipster derzeit tragen, sondern in den Ohren. Wenigstens hat sich das das Münchner Start-up-Unternehmen gedacht und auf Kickstarter eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um die Entwicklung von The Dash zu finanzieren.

Dabei handelt es sich nicht um gewöhnliche In-Ear-Kopfhörer, wie man sie mittlerweile in Apple Stores und anderen Elektronikläden findet, sondern um so genannte Funk-Smart-In-Ear-Headphones. Und wodurch unterscheiden sich diese Stöpsel nun eigentlich von anderen Kopfhörern?

Abgesehen davon, dass The Dash via Bluetooth mit der Sound-Quelle kommunizieren, was mittlerweile auch andere Kopfhörer beherrschen, sind die Winzlinge laut Entwicklerangaben in der Lage 4GB oder bis zu rund 1.000 Lieder zu speichern. Funktionen wie Play, Pause oder nächster Song wählt der Nutzer per Drücken und Gleiten über die äußeren Ende der Kopfhörer. Zudem sollen sie Schrittgeschwindigkeit, die Anzahl der Schritte, die Herzfrequenz und sogar die Sauerstoffversorgen messen – alles das für was man normalerweise eine Fitness-Tracker am Körper trägt.

Und wer zwischendrin telefonieren möchte, kann dafür das eingebaute Gehörknöchelchen-Mikro verwenden. Das Mini-Mikro nimmt dabei keine Hintergrundgeräusche auf, sondern überträgt aufgrund der Berührung des Gehörknöchelchens lediglich das, was der Nutzer von sich gibt.

Um The Dash an individuelle Lauschmuschel und Gehörgänge anzupassen, planen die Entwickler drei unterschiedliche Silikonhüllen anzubieten. Die Stöpsel wiegen unter 14 Gramm. Bei der Batterie handelt es sich um einen 100 mAh-Akku. Wie lange dieser im Zusammenhang mit dem integrierten 31-Bit-Prozessor hält, sei noch dahingestellt und wird erst ein ausführlicher Test zeigen. Tauchen sollte man mit den In-Ear-Kopfhörern zwar nicht gehen, aber bis zu einer Wassertiefe von einem Meter weisen sie das kühle Nass wohl ab. Die passende App für die Lauschmuschelstöpsel gibt es sowohl für iOS und Android. Von einer Windows-Phone-Anwendung ist bislang noch nicht die Rede.  

Die kreativen Köpfe aus München unterstützen möchte, hat noch 44 Tage Zeit, bis dass die bei Crowdfunding-Kampagne am 31. März ausläuft. Aktuell haben knapp 5.780 Befürworter 1.184.652 Millionen US-Dollar gespendet und somit das angestrebte Ziel von 260.000 US-Dollar bereits um das 4,5-fache überstiegen – durchaus ein Zeichen für ein vielversprechendes Produkt.

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