„Jetzt feiern alle 750 Media Märkte – Mit Angeboten, die die Welt noch nicht gesehen hat“ – große Worte, doch was genau steckt hinter diesen angeblich so großartigen Schnäppchen? Wir haben uns das eine oder andere Produkt und dessen Preis einmal näher angesehen und sagen euch, ob sich der Kauf lohnt oder ihr lieber die Finger davon lasst, da ihr bei der Konkurrenz besser bedient seid.




Der Countdown läuft: Derzeit sind es noch fünf Tage und gute drei Stunden, bis die Angebote bei dem Elektrofachhandel Media Mark auslaufen. Doch: Was genau steckt hinter den vermeintlichen Schnäppchen? Lohnt es sich, diese jetzt zu kaufen oder sollte man lieber die Finger davon lassen? Wir haben uns ausgewählte Geräte einmal genauer angesehen:
Samsung Galaxy Tab 3 7.0
Das Samsung Galaxy Tab 3 7.0 misst 188 x 110 x 10,5 Millimeter und wiegt 306 Gramm. Der 7-Zoll-Bildschirm des Galaxy Tab 3 bietet eine Auflösung von gerade einmal 1.024 x 600 Pixel. Vor allem bei Text fällt die geringe Pixeldichte von 170 ppi auf: Buchstaben wirken schnell pixelig, und Fotos müssen nicht einmal besonders hochauflösend sein, damit Details auf dem Display verschwinden. Samsung hat sich diesmal nicht für eine eigene Prozessorentwicklung entschieden, sondern verwendet eine Dual-Core-CPU von Marvell. DerPXA986 taktet mit 1,2 GHz, ihm stehen als Grafikeinheit ein Vivante GC1000 sowie ein GB Arbeitsspeicher zur Seite. In der 8-GByte-Version des Tablets bleiben dem Nutzer nicht einmal fünf GByte Speicherplatz für eigene Dateien und Apps zur Verfügung. Die Speichererweiterung mit einer Micro-SD-Karte ist da fast schon Pflicht – oder der Kauf der 16-GByte-Variante.
Fazit: Ein Preis-Schnäppchen. Media Markt verlangt derzeit 199 Euro, während es bei Amazon aktuell für 225 Euro über den Ladentisch geht.




Zum Test – Samsung Galaxy Tab 3 7.0
Motorola Moto G
Das Smartphone fühlt sich absolut hochwertig an und liegt trotz des vergleichsweise hohen Gewichts von 143 Gramm hervorragend in der Hand. Das liegt vor allem am leicht gewölbten Deckel auf der Rückseite, der mit ein paar Handgriffen gegen ein Cover in einer anderen Farbe ausgetauscht werden kann. Auf der Rückseite fällt neben der mittig platzierten Kamera nebst LED-Blitz vor allem das leicht eingelassene Motorola-Logo auf, das beim Halten einen Orientierungspunkt für den Finger bietet. Das Display des Moto G löst mit 720p auf und bietet auf seinen 4,5 Zoll damit die beeindruckende Pixeldichte von 329 ppi, was sogar das marketingträchtige Retina-Display des iPhones knapp übertrifft. Bei Auslieferung läuft der Neuling unter Android 4.3, ein Update auf Android 4.4 (alias KitKat) ist aber bereits verfügbar.
Fazit: Kein Preis-Schnäppchen. Media Markt verlangt derzeit den handelsüblichen Preis von 199 Euro für die 16 GB-Variante. Das verlangen auch Amazon und andere Online-Händler wie Megapreis Shop, der es derzeit sogar für einen Euro günstiger anbietet.




Zum Test – Motorola Moto G
HTC One 32 GB Blau
Das HTC One 32 GB Blau verfügt – wie der Name bereits vorwegnimmt – über blaues Gehäuse und einen 32 GB internen Speicher. Im Inneren taktet ein 1,7 GHz Qualcomm-Snapdragon-Prozessor 600 Quad-Core. Daten speichert das Smartphone in seinem 2 GB großen Arbeitsspeicher zwischen, was sich durchaus sehen lassen kann. Die Videoauflösung liegt bei 1080p und somit im Full-HD-Bereich. HTC One verbindet sich via Wi-Fi 802.11 a/ac/b/g/n und LTE mit dem Internet. Auf die Waage bringt das Smartphone 143 Gramm. Der Akku liegt bei eher schlappen 2.300 mAh.
Fazit: Bedingtes Preis-Schnäppchen. Media Markt verlangt für das HTC 32 GB Blau 429 Euro und gleicht somit dem Standard-Angebot seines Schwester-Elektromarkts Saturn sowie Comtech und Notebooksbilliger.de. Andererseits gibt es auch Versandhäuser wie Amazon, die rund 443 Euro für das Smartphone verlangen.




